Archivierter Artikel vom 19.07.2013, 11:35 Uhr
Barcelona

FINA: Künftig Punktabzüge für mehr Springer-Sicherheit

Der Schwimmweltverband hat diverse Regeländerungen verabschiedet, um die einzelnen Sportarten sicherer und attraktiver zu machen.

Wasserspringer
Bei Sprüngen gefährlich nah am Turm gibt es mehr Punktabzüge als bisher.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Künftig soll es bei Sprüngen gefährlich nah am Brett oder am Turm mehr Punktabzüge als bisher geben. Das Wassersprung-Komitee beschloss kurz vor WM-Beginn in Barcelona, dass es dafür nur noch maximal zwei Punkte von maximal zehn geben soll. Genaue Angaben, was «gefährlich nah» ist, machte es aber nicht, so dass die Punktrichter weiter einen Ermessensspielraum haben. Zuletzt hatten sich Salti und Rückwärtssprünge gehäuft, die sehr nah am Brett oder der Plattform ausgeführt wurden.

Das Freiwasser-Komitee bestätigte die vom FINA-Vorstand empfohlene Obergrenze von 31 Grad Celsius Wassertemperatur. Im Wasserball wird jedes Team pro Viertel eine Auszeit nehmen können. Die Verlängerung wird abgeschafft, nach der regulären Spielzeit von effektiv 4 x 8 Minuten gibt es sofort Fünf-Meter-Schießen. Vereinfachte Wertungsregeln sollen das Synchronschwimmen verständlicher machen.

Kurz vor Beginn der Beckenwettbewerbe am 28. Juli wird über eine Änderung der Tauchphase bei den Brustschwimmern entschieden. Alle Regeländerungen haben aber noch keinen Einfluss auf die an diesem Samstag beginnende WM, sondern treten erst Mitte September in Kraft.

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