FIFA-Kandidat bin Hammam schwer belastet

London (dpa). Die Bestechungsvorwürfe gegen den früheren FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohammed bin Hammam werden immer konkreter.

Der Fußballfunktionär soll nach Angaben der englischen Nachrichtenagentur Press Association Geldgeschenke in Höhe von jeweils rund 40 000 US-Dollar verteilt haben, um bei einem Treffen der Karibischen Fußball-Union (CFU) im Mai Stimmen für seine Kandidatur zu kaufen. Dies geht aus einem FIFA-Bericht hervor, aus dem Press Association zitierte. Die Beweise gegen bin Hammam seien erdrückend. Der Katarer war am 29. Mai von der FIFA vorläufig suspendiert worden. Er bestreitet die Vorwürfe.