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    London

    FIFA: Verdächtigter Adamu weist Vorwürfe zurück

    Der unter Korruptionsverdacht stehende FIFA-Funktionär Amos Adamu hat alle Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen.

    Einen Tag nachdem der Fußball-Weltverband (FIFA) ihn ebenso wie seinen Kollegen Reynald Temarii aus Tahiti vorläufig von dem Exekutiv-Komitee suspendiert hat, äußerte sich der Nigerianer in einem Statement erstmals öffentlich zu den Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022. «Während ich die Vorwürfe gänzlich zurückweise, unterstütze ich sogleich die Ermittlung, weil es wichtig ist, dass diese Behauptungen vollständig untersucht werden», zitierte die Nachrichtenagentur ap den Nigerianer.

    Das Duo Adamu/Temarii soll verdeckt recherchierenden Reportern signalisiert haben, seine Stimmen bei der Vergabe der WM 2018 und 2022 zu verkaufen. Die Ausrichter beider Turniere werden am 2. Dezember in Zürich festgelegt. Die FIFA untersucht die Vorwürfe.

    Die Ethikkommission des Weltverbandes hatte die beiden Funktionäre aus dem Exekutivkomitee zunächst für 30 Tage ausgeschlossen und kann für weitere 20 Tage verlängert werden. Dies solle dem Verband Zeit für eingehende Untersuchungen geben.

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