Nairobi

FIA-Chef: Vorerst kein Formel-1-Rennen in Afrika

Weltverbandschef Jean Todt hat für die nahe Zukunft ein Formel-1-Rennen in Afrika ausgeschlossen.

Ansage
FIA-Präsident Jean Todt sieht für Afrika derzeit kaum Chancen.

«Es gibt im Moment nur Gerüchte über das Interesse einiger afrikanischer Länder, ein Formel-1-Event zu veranstalten, aber ich sehe in den kommenden drei bis fünf Jahren keine Möglichkeit», sagte der Präsident des Internationalen Automobilverbands FIA in Nairobi.

Im Juli hatte Chef-Promoter Bernie Ecclestone ein Formel-1-Rennen in Südafrika in drei Jahren ins Gespräch gebracht. «Wir sprechen seit langer Zeit immer wieder mal mit den Verantwortlichen in Südafrika. Die Chancen sind okay», hatte der Brite am Rande des Großen Preises von Großbritannien gesagt und Kapstadt als Austragungsort genannt.

Zuletzt machte der PS-Zirkus 1993 in Afrika Halt. Damals wurde in Kyalami gefahren. Insgesamt fanden 23 Formel-1-Rennen in Südafrika statt, die ersten drei in East London, danach in Kyalami.