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Fetthenne mag magere Böden

Wenig Wasser, wenige Nährstoffe – die Fetthenne ist ein sehr genügsamer Gartenbewohner. Wächst sie am richtigen Standort, ist sie über viele Jahre ausdauernd.

Hohe Fetthenne
Die Hohe Fetthenne ist sehr robust und unkompliziert zu pflegen.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn). Sie verzaubert frühe Herbsttage mit ihren vielen kleinen Blüten: Die Hohe Fetthenne (Sedum telephium, Sedum spectabile) kommt im September besonders gut zur Geltung.

Grundsätzlich ist die Staude sehr robust und unkompliziert, der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät jedoch, unbedingt auf den richtigen Boden zu achten.

Auf zu fetten Böden verlieren die Pflanzen ihre Standfestigkeit und kippen um. Auch Staunässe verträgt die Fetthenne schlecht.

Am richtigen Standort erfreut die Fetthenne jedoch ohne großen Pflegeaufwand viele Jahre. Sie wirkt einzeln genauso gut wie in der Gruppe – und fühlt sich auch im Kübel wohl. Im Beet empfiehlt der BDG, sie zum Beispiel zusammen mit weiß blühendem Bartfaden, gelben Sonnenaugen oder Skabiosen zu kombinieren.

Die schirmförmigen Samenstände sind auch im Winter sehr schön anzusehen. Daher lohnt es sich, mit dem Schneiden bis zum Frühjahr zu warten.

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