Festnahmen nach Anschlag mit 12 Toten in Minsk

Minsk (dpa). Immer mehr Opfer und erste Festnahmen nach dem Bombenanschlag in der Minsker Metro: Die weißrussischen Behörden haben mehrere Verdächtige ausfindig gemacht. Nähere Angaben zur Identität der Männer machte Vize-Generalstaatsanwalt Andrej Schwed nicht. Es habe sich bei dem Anschlag mit mindestens zwölf Toten nicht um ein Selbstmordattentat gehandelt, sagte der Ermittler. Ziel des Anschlags war nach Angaben der Ermittler, die Ex-Sowjetrepublik zu destabilisieren. Unterdessen gibt es immer mehr Stimmen, die eine Beteiligung des autoritären Regimes an der Tat nicht ausschließen.