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Ehemaliger Skistar

Felix Neureuther: Kein Wintersport wäre „eine Katastrophe“

Der ehemalige Skistar Felix Neureuther hält die Durchführung der bevorstehenden Wintersport-Saison für existenziell.

Felix Neureuther
Hält die Durchführung der bevorstehenden Wintersport-Saison für existenziell: Felix Neureuther, ehemaliger Skirennläufer.
Foto: Lino Mirgeler/dpa

„Die Skirennen, Biathlon, das Skispringen, Langlauf und der ganze Wintersport müssen stattfinden. Sonst wird es für die Verbände und auch die Veranstalter eine Katastrophe“, sagte der 36-Jährige im „Sportschau“-Interview. Besonders für „traditionsreiche Orte wie Wengen, Adelboden und so weiter“ sei die Austragung der alpinen Wettkämpfe wichtig. „Wenn dort keine Rennen mehr stattfinden, schaut es sehr, sehr schwierig aus.“

Der Skisport müsse trotz Coronavirus-Pandemie stattfinden, betonte Neureuther. „Da hängen ja nicht nur Existenzängste der Verbände dran, sondern auch die der Athleten, wenn da ein Jahr lang nichts stattfindet“, sagte er. „Ich trainiere,aber für was? Das wäre natürlich schon dramatisch. Auch was die Kinder und Jugendlichen betrifft, wenn die den Sport nicht im Fernsehen sehen können.“

Die alpine Weltcup-Saison beginnt am Wochenende in Sölden (Österreich). „Der ganz große Favorit ist sicher Alexis Pinturault“, sagte Neureuther mit Blick auf den Riesenslalom der Herren am Sonntag. Der Vorjahressieger aus Frankreich sei „in einer Bombenverfassung“.

© dpa-infocom, dpa:201015-99-959588/2

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