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    Frankfurt/Main

    Fasten-Streit im Fußball: Gutachten im Februar

    In den Diskussionen um das Fastenverbot für Profifußballer ist für Februar ein weiteres Treffen zwischen dem Zentralrat der Muslime (ZMD) und dem Zweitligisten FSV Frankfurt geplant.

    Auch Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) sollen dabei sein. Ein entsprechendes Gutachten, das als Grundlage einer Handreichung für Spieler dienen soll, wird danach präsentiert. Dies kündigte der ZMD in einer Pressemitteilung an.

    Ausgelöst hatte die Debatte der FSV Frankfurt: Im Oktober hatten die Profis Soumaila Coulibaly, Pa Saikou Kujabi und Oualid Mokhtari eine Abmahnung erhalten, weil die gläubigen Muslime während des Ramadan gefastet hatten. Der Zweitligist hatte extra einen Passus in die Verträge einfügen lassen, wonach dies ohne ausdrückliche Genehmigung des Vereins nicht erlaubt ist.

    Daraufhin hatte es ein von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert vermitteltes Gespräch zwischen dem FSV und dem ZMD in Frankfurt/Main gegeben. In der Empfehlung für das Ernährungsverhalten von Fußballern während der Fastenzeit soll neben dem theologischen und medizinischen auch der vertragsrechtliche Aspekt behandelt werden. FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig sprach von einem «sehr guten Dialog» mit dem Zentralrat.

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