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    Hamburg

    Familienabenteuer: «Niko – Ein Rentier hebt ab»

    Rudolph, Rentier mit roter Nase und alle Jahre wieder Zeichentrick-Liebling im Fernsehen oder auf DVD in der Weihnachtszeit, bekommt Konkurrenz: Rentierjunge Niko will in diesem Jahr auf der Leinwand zum Helden werden – zumindest für die jüngsten Zuschauer.

    Der Animationsfilm «Niko – Ein Rentier hebt ab» läutet im Kino die Vorweihnachtszeit ein. Das witzige und liebenswerte Familienabenteuer aus dem hohen Norden ist nach Angaben des deutschen Verleihs Universum Film mit sechs Millionen Euro der teuerste Film, der je in Finnland gedreht wurde. In mehr als 100 Länder wurde der Streifen, an dem auch Dänemark, Irland und Deutschland beteiligt waren, bereits verkauft. Nun setzt «Niko» auch hierzulande an, um das Fliegen zu lernen.

    Während das wohl bekannteste aller Rentiere, Rudolph, unter seiner leuchtend roten Nase leidet, kämpft der knuffige Rentierjunge Niko mit einem anderen Problem: Zwar soll auch sein Vater Mitglied der berühmten «Fliegenden Truppe» des Weihnachtsmanns sein, doch gesehen hat Niko ihn noch nie. Immer wieder lässt er sich von der Mutter über seinen großen Helden erzählen und ist davon überzeugt, dessen magisches Talent geerbt zu haben und deshalb eines Tages selbst fliegen zu können. Fleißig trainiert er mit dem Flughörnchen Julius, doch alle Versuche enden mit Bruchlandungen im Schnee. Als das von allen verspottete Rentierkind aber die eigene Herde in Gefahr bringt, begibt es sich auf die Suche nach dem Vater.

    Auch wenn die 3D-Animation «Niko» in technischen Details nicht ganz an US-Produktionen mit ihren erheblich höheren Budgets heranreicht, kann man Familien dieses winterlich-weihnachtliche Abenteuer nur wärmstens ans Herz legen. Liebevoll haben die Regisseure Michael Hegner und Kari Juusonen die Geschichte um den kleinen Niko inszeniert. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz: Auf seiner Reise durch Lappland lauern einige Gefahren wie tiefe Schluchten und steile Hänge – besonders aber der Schwarze Wolf und sein hinterlistiges Rudel. Mit seiner finsteren Gestalt, der grässlichen Lache und dem fiesen Dauer-Appetit auf Rentiere dürfte er allerdings die ganz kleinen Kinofreunde ziemlich erschrecken, erst recht, wenn er sogar den Weihnachtsmann auffressen will.

    Dafür sieht Niko selbst mit seinen großen Augen umso niedlicher aus und wird wohl schnell zum Liebling der Kinder, dicht gefolgt von Flughörnchen Julius und Wiesel-Mädchen Wilma (wunderbar gesprochen und gesungen von Barbara Schöneberger). Und selbst die Wölfe sorgen für Lacher, wenn etwa einer von ihnen ständig Moos kaut und erklärt: «Rentiere fressen Moos, wir fressen Rentiere – ich nehm' einfach gleich die Abkürzung.» Dass sich dann auch noch die fliegende Rentiertruppe eher als «fliegende Gurkentruppe» (Julius) entpuppt, eitel, eingebildet und – bestimmt zur Freude der Kinder – bei Tisch auch noch so richtig schön rülpsend, sorgt nicht nur für weitere Komik. Es zeigt auch, wer die eigentlichen Helden sind: Julius, Wilma und auch Niko – aber erst, als er endlich selbst an sich glaubt. Genau wie einst Rotnase Rudolph.

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