Fall von jugendlichem Vergewaltiger in Indien wird nicht aufgerollt

Neu Delhi (dpa). Im Fall der tödlichen Gruppenvergewaltigung in Indien ist die dreijährige Jugendhaft für den Jüngsten der Tätergruppe rechtskräftig. Die Eltern des Opfers hatten gefordert, dass der damals 17-Jährige nicht von einem Jugendgericht, sondern von einem normalen Gericht verurteilt wird. Auch mehrere Anwälte hatten gefordert, dass nicht alle Unter-18-Jährigen automatisch unter das Jugendstrafrecht fallen sollten. Vielmehr müsse die geistige und psychische Reife betrachtet werden. Dieses Anliegen habe der Oberste Gerichtshof zurückgewiesen, berichtet der Sender NDTV.