Bayreuth

Fall Peggy: Urteil fällt früher als erwartet

Im Wiederaufnahmeverfahren im Mordfall Peggy hat das Landgericht Bayreuth die Beweisaufnahme vorzeitig beendet. Der Angeklagte, der geistig Behinderte Ulvi K., darf auf einen Freispruch aus Mangel an Beweisen hoffen. Das Urteil soll am 14. Mai bekanntgegeben werden – früher als erwartet. Bis zum heutigen Tag gebe es keinen einzigen Sachbeweis für das damalige Geständnis von Ulvi K., sagte der Vorsitzende Richter. Peggy war am 7. Mai 2001 nicht nach Hause gekommen, eine Leiche wurde nie gefunden. Als ihr Mörder wurde Ulvi K. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.