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    Ex-Playboy Button: Neben Model-Freundin Randfigur

    Seine Freundin Jessica Michibata ist der Blickfang im Fahrerlager. Wenn das wohlproportionierte Unterwäschemodel an seiner Seite auf High-Heels daherstolziert, ist selbst Weltmeister Jenson Button nur noch Nebendarsteller. Doch das Image des Frauenhelden hat er abgelegt.

    Blickfang
    Jenson Button mit seiner Freundin Jessica Michibata.

    Die Zeiten als letzter echte Playboy in der Formel 1 sind seit seiner Liaison mit der mandeläugigen Schönheit endgültig vorbei. «Ich habe mich immer voll dem Motorsport und meiner Karriere gewidmet», sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. «Für mich ging es nie um einen bestimmten Lebensstil - es geht darum, Rennen zu gewinnen, sich selbst an die Grenzen zu treiben und neue Wege durch Höhen und Tiefen zu finden.»

    Tiefen hatte Button vor allem in den ersten Jahren seiner Grand-Prix-Karriere zu überstehen. Seit er im Vorjahr dank sechs Siegen in den ersten sieben Saisonrennen den Titel vor Sebastian Vettel geholt hat, schwebt er dagegen überwiegend auf Wolke sieben. Dabei hatte ihm vor der Team-Übernahme des aussteigenden japanischen Konzerns Honda durch Ross Brawn sogar Anfang 2009 die Arbeitslosigkeit gedroht.

    Buttons Wechsel zu McLaren nach Streitigkeiten über eine angemessene Lohnerhöhung bei Brawn GP (heute Mercedes GP) hat sich auch schon sportlich ausgezahlt: Nach seinem Sieg beim Großen Preis von Australien liegt der 30-Jährige als Gesamtvierter (35 Punkte) nur vier Zähler hinter Spitzenreiter Felipe Massa (39) und damit aussichtsreich im WM-Rennen. «Natürlich will ich den Titel behalten - ich wäre liebend gern der erste britische Fahrer, dem dies gelingt - und die ersten drei Rennen machen das möglich, was gut ist», sagte er vor dem Großen Preis von China.

    Zudem hat Button im prestigeträchtigen teaminternen Duell mit seinem WM-Vorgänger Lewis Hamilton derzeit die Nase vorn. Viele Experten hatten ihm prognostiziert, der sportliche Ziehsohn des McLaren-Besitzers Ron Dennis werde bevorzugt. Laut Button unzutreffende Behauptungen: Die Zusage, beide Weltmeister würden entsprechend der Team-Philosophie gleich behandelt, sei voll eingetroffen. «Tatsächlich sind die ersten Monate hier so reibungslos verlaufen, dass ich dachte, ich sei schon viel länger hier, weil ich mich so wohlfühle», versicherte er.

    Vettel ist zwar für zahlreiche Experten Titelfavorit, aber für Button nur einer von acht Kandidaten: «Meiner Meinung nach hat jeder Fahrer von Vodafone McLaren Mercedes, Mercedes GP, Red Bull Racing und Ferrari eine gute Chance auf den WM-Gewinn, aber es ist noch zu früh, um einen als den speziellen Favoriten zu benennen.» Schlüssel für den WM-Gewinn sei wohl die Konstanz. «Jedes der großen Teams hat sich schon in mindestens einem Rennen einen Klops geleistet», sagte er. «Wir müssen anfangen, weniger Fehler zu machen. So wird die WM gewonnen.»

    Voll des Lobes ist Button für Michael Schumacher und lässt sich dabei auch von einigen Rückschlägen für den prominenten Rückkehrer nicht beirren. «Ich denke, er macht einen sehr guten Job. Leute neigen dazu zu übersehen, dass er drei Jahre lang nicht im Cockpit gesessen ist, aber seine Geschwindigkeit war extrem gut. Ich habe keine Zweifel, dass Michael bald an der Spitze zurück ist», erklärte der Brite. Mercedes-Teamchef Brawn und Schumacher würden sich seit langem sehr gut kennen und wissen, wie man zusammenarbeite und das Beste aus dem Auto hole. «Deshalb ist es nur eine Frage des 'wann' und nicht des 'ob'.»

    Die Debatte, ob der Rekord-Weltmeister noch die Nummer 1 sei oder auch in Deutschland von Jungspund Vettel inzwischen abgelöst worden sei, kann Button nicht so ganz nachvollziehen: «Wenn ich ein deutscher Fan wäre, wäre ich hocherfreut über die Qualität der aktuellen deutschen Fahrer in der Formel 1.»

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