Archivierter Artikel vom 30.04.2014, 04:25 Uhr

Europäischer Gerichtshof urteilt über geplante Börsensteuer

Luxemburg (dpa). Der Europäische Gerichtshof urteilt heute über die umstrittene Einführung einer Steuer auf den Handel mit Bank- und Börsenprodukten. Es geht darum, ob elf EU-Staaten – darunter Deutschland – eine gemeinsame Finanztransaktionssteuer einführen dürfen. Geklagt hat Großbritannien. Eine solche Steuer missachte die Rechte der EU-Staaten, die nicht teilnehmen, und drücke ihnen Kosten auf, sagt London. Schätzungen zufolge könnten die teilnehmenden Staaten mit der Steuer 30 bis 35 Milliarden Euro einnehmen.