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    München

    Euroleague-Aus – Bayerns Abschied «mit Stolz»

    Selbst die große Fußballprominenz konnte das Aus der Bayern-Basketballer nicht mehr verhindern. Unter den Augen von Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger & Co. verabschiedeten sich die Münchner Korbjäger als letztes deutsches Team aus der Euroleague.

    Bayern-Profi
    Nihad Djedovic ist zufrieden mit der Euroleague-Saison.
    Foto: Karl-Josef Hildenbrand - DPA

    Das 92:94 gegen Maccabi Tel Aviv war in der Zwischenrunde eine Niederlage zu viel für den erhofften Viertelfinal-Einzug. Aber mit der kleinen Qualifikations-Chance für die letzten Acht in der Basketball-Königsklasse hatten sowieso nur die größten Optimisten spekuliert - im ersten Jahr unter den europäischen Eliteclubs.

    «Wir sind unter die besten 16 gekommen und haben um einen Platz unter den besten acht Teams gekämpft. Alle können stolz sein auf diese Saison», kommentierte der bosnische Shooting Guard Nihad Djedovic.

    Im vierten Jahr seines ehrgeizigen Basketball-Projektes hat der FC Bayern den bisher größten Sprung überhaupt gemacht. 2010 fing nach der Verpflichtung des damaligen Bundestrainer Dirk Bauermann alles in der 2. Liga an, danach ging es furios bergauf. Auf internationaler Ebene haben die Münchner langjährige Spitzenteams wie Alba Berlin und Brose Baskets Bamberg inzwischen schon überholt.

    Der fränkische Serienmeister war im zweitklassigen Eurocup bereits in der Zwischenrunde rausgeflogen. «Uns ist auch klar, dass wir uns steigern müssen, dass es so nicht reicht», sagte Manager Wolfgang Heyder zum Wettstreit mit den Bayern um die Vorreiterrolle in Deutschland. Im Top Four des Pokals waren die beiden Kontrahenten am vergangenen Wochenende jeweils im Halbfinale gescheitert.

    In der Bundesliga liegen die Bayern und Bamberg an der Tabellenspitze gleichauf mit jeweils 46 Punkten. Die Berliner (38 Zähler) sind schon etwas abgeschlagen, auch wenn sie bisher ein Spiel weniger absolviert haben. Bayern-Trainer Svetislav Pesic erkennt die gewachsene Struktur in seinem Team - internationale Hochkaräter wie ZSKA Moskau, Real Madrid oder Tel Aviv waren allerdings noch einige Nummern zu groß.

    «Wir haben am Donnerstag nichts Neues gesehen. Sondern nur, dass wir auch gegen solche Mannschaft bestehen können», sagte Coach Pesic nach der achten Pleite im 13. Euroleague-Zwischenrundenspiel. Selbst Euroleague-Chef Jordi Bertomeu gab sich zuletzt als Bayern-Freund: «Große Städte, große Märkte und große Marken stehen im Zentrum der Strategie der Euroleague. Deshalb hat der FC Bayern einen sehr hohen Stellenwert für uns. Der Club ist eine Weltmarke», sagte er. Die letzte Münchner Euroleague-Partie bei Lokomotive Kuban Krasnodar am kommenden Donnerstag hat dennoch nur statistischen Wert.

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