Analog zur Sporthilfe

Esports player foundation will deutsche Talente fördern

Bei der Förderung von E-Sport-Talenten hinkt Deutschland international hinterher. Während aus Nachbarländern wie Dänemark Teams auf Weltklasse-Niveau spielen, schaffen es nur wenige deutsche E-Sportler an die Spitze. Die esports player foundation will das ändern.

Lesezeit: 1 Minuten
esports player foundation
Die esports player foundation will disziplin- und plattformunabhängig Talente fördern.
Foto: Christoph Soeder/dpa

Köln (dpa). Mit an der deutsche Sporthilfe orientierten Strukturen will die esports player foundation künftig E-Sport-Talente besser fördern. Die Not-For-Profit-Institution wurde am Mittwoch in Köln vorgestellt.

„Es geht darum, dass wir Millionen von Kindern und Jugendlichen einen Weg aufzeigen wollen, wie es geht, ihren Traum, ein Weltklasse-Spieler zu werden, möglich zu machen – aber dabei gleichzeitig als Vorbild zu wirken“, sagte Geschäftsführer Jörg Adami, der zuvor zehn Jahre im Vorstand der Deutschen Sporthilfe war.

Teil der Unterstützung für die Talente werden etwa Trainingscamps, Ernährungspläne, Stipendien, Mentorenprogramme, Media-Training, Berufs- und Elternberatung sein. Die Institution soll angehende Profis bis zum Berufseinstieg begleiten, unabhängig von Disziplin und Plattform. Voraussetzung für die Förderung ist allerdings, dass ein kompetitives Wettkampfsystem in dem Spiel existiert.

Unterstützt wird die esports player foundation unter anderem durch den Verband game, die Landesregierung NRW sowie die Deutsche Telekom. „Der ESBD begleitet die Tätigkeiten und wird sich fachlich in die Entwicklung der individuellen Förderkonzepte in den Gremien der Organisation mit einbringen“, sagte der Präsident des eSport-Bund Deutschlands, Hans Jagnow. Eine fördernde Kultur für Spielerinnen und Spieler zu schaffen, sei ein Meilenstein für die Entwicklung des E-Sports.

Esports Player Foundation