Archivierter Artikel vom 16.03.2011, 09:22 Uhr

Ergonomische Gartengeräte gegen Rückenschmerzen

Selsingen (dpa/tmn). Die falschen Gartengeräte können zu Rückenbeschwerden, Verspannungen und Schmerzen führen. Darauf weist die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hin und gibt Tipps für den Kauf von Rasenmäher und Co.

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Rasenmähen ohne Risiko
Rückenschmerzen beim Rasenmähen müssen nicht sein, wenn man auf ergonomische Geräte achtet. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)
Foto: DPA

Beim Kauf eines Rasenmähers sollten Kunden darauf achten, dass das Gerät ergonomisch gestaltet ist. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn verschieden große Menschen es ohne Ermüdung in aufrechter Körperhaltung bedienen können. Das Gerät sollte außerdem leicht manövrierbar und leicht zu tragen sein.

Bei Schaufeln oder Spaten lohnt es sich der AGR zufolge, auf eine geschwungene Form des Griffes zu achten. Der Griff sollte so konstruiert sein, dass sich die Last wesentlich leichter bewegen lässt als mit anderen Werkzeugen. Der Rücken wird geschont, wenn die Greifhöhe an die Körpergröße des Benutzers anpassbar ist. Rückengerechte Produkte erkennen Käufer am AGR-Gütesiegel «Geprüft und empfohlen», das anhand der Kriterien einer medizinisch-therapeutischen Expertenkommission vergeben wird.

Allerdings sind es nicht falsche Geräte allein, die zu Rückenbeschwerden führen können. «Es ist eine Summe von Dingen, die falsch laufen», sagte Detlef Detjen vom AGR-Direktorium dem dpa-Themendienst. Er empfiehlt, die gesamte Gartenarbeit inklusive Bücken, Heben und Tragen auf Rückenfreundlichkeit zu untersuchen: Große Blumenkübel zum Beispiel sollte niemand alleine hin- und herwuchten. Besser sei es, sich jemand anders oder zumindest eine Sackkarre zu Hilfe zu holen. Auch durch Zugluft könne es bei schweißtreibenden Arbeiten mit leichter Bekleidung zu Muskelverspannungen kommen.