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Erfurt

Erfurt im Derby gegen Jena unter Druck

dpa

Erfurt unter Druck, Jena mit viel Selbstvertrauen: Vor dem 125. Thüringen-Derby kann die Ausgangslage bei den Kontrahenten FC Rot-Weiß und FC Carl Zeiss nicht unterschiedlicher sein.

Konnten sich die Erfurter fast die gesamte bisherige Saison als die Nummer eins im Thüringer Fußball rühmen, sind sie nun auf Platz zwölf der Tabelle abgestürzt und haben bereits fünf Punkte Rückstand auf den Erzrivalen aus Jena (6.). Damit sind die mit Aufstiegshoffnungen in die Saison gestarteten Rot-Weißen sogar im Abstiegskampf angekommen. Jena dagegen kann nun sogar weiter nach oben schielen.

«Wir sind alle in Bedrängnis geraten, weil die Ergebnisse nicht stimmen. Diese Situation gilt es zu ändern. Wir müssen mit Emotionen und Leidenschaft zu alter Stärke zurück finden», forderte Erfurts Sportchef Rainer Hörgl. Er selbst spüre weiter das Vertrauen der Mannschaft und des Präsidiums.

Jena will sich von der momentanen Schwächephase der Erfurter jedoch nicht blenden lassen. «Wir dürfen nicht erwarten, dass es ein Selbstläufer wird. Die Situation ist vergleichbar mit dem Hinspiel, als jeder im Umfeld nur darüber diskutierte, wie hoch wir wohl gewinnen würden. Davor kann ich nur warnen», sagte Jenas Trainer van Eck. Schon in der Hinrunde ging Jena als Favorit in die Begegnung, verlor dann mit 0:3 und kassierte die bislang wohl bitterste Niederlage der Saison. «Das wollen wir jetzt besser machen und werden viel dafür tun, um Punkte zu holen», betonte der Holländer.

Außerdem hat Jena hat in Erfurt auch noch etwas gut zu machen. Verloren sie doch im Thüringenpokal nach einer 2:0-Führung am Ende der vergangenen Saison noch mit 2:3 und verpassten den Einzug in den DFB-Pokal. «Wir wissen, dass es für uns ein ganz, ganz schweres Auswärtsspiel wird. Natürlich würden wir unsere Serie gern fortsetzen», sagte Kapitän Carsten Nulle.

Personell müssen beide Trainer Veränderungen vornehmen. Hörgl muss auf Rechtsverteidiger Dennis Malura nach der fünften gelben Karte und weiter auf Kapitän Samil Cinaz (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten. Auch hinter Spielmacher Thiago Rockenbach da Silva (Kapseldehnung im Sprunggelenk) steht noch ein Fragezeichen. Bei Jena fällt der defensive Mittelfeldspieler Ralf Schmidt gelbgesperrt aus. Für Malura rückt Christopher Handke in die Startformation. Für Schmidt wird entweder Jens Truckenbrod oder Torsten Ziegner auf die Position vor der Abwehr rutschen. Zum Thüringen-Derby rechnen die Erfurter mit etwa 12 000 Besuchern. Bislang sind 9000 Tickets bereits verkauft.

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