Erdogan legt sich mit ausländischen Medien an

Istanbul (dpa). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat internationalen Medien vorgeworfen, sie berichteten falsch über sein Land. In einer Rede vor Hunderttausenden von Anhängern seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP behauptete er, die britische BBC, der US-Nachrichtensender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters betrieben Desinformation. Mehrere türkische Medien waren von der Gezi-Park-Protestbewegung kritisiert worden, weil sie kaum über das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen demonstrierende Regierungsgegner berichtet hatten.