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    Enttäuschte Trainer fordern Wiedergutmachung ein

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    Die SG Guckheim/Kölbingen (blaue Trikots) bot gegen Spitzenreiter FV Engers (Szenenfoto) eine starke Leistung, enttäuschte aber gegen den FSV Osterspai. Wie präsentiert sich die Mannschaft nun in Miehlen?
    Die SG Guckheim/Kölbingen (blaue Trikots) bot gegen Spitzenreiter FV Engers (Szenenfoto) eine starke Leistung, enttäuschte aber gegen den FSV Osterspai. Wie präsentiert sich die Mannschaft nun in Miehlen?
    Foto: Michelle Saal

    SG Westerburg/Gemünden - SG Hundsangen/Obererbach (Hinrunde 0:4). Mit Negativerlebnissen der ganz besonderen Art gehen die SG Westerburg/Gemünden und die SG Hundsangen/Obererbach in ihr direktes Aufeinandertreffen am Sonntag. Die Gastgeber haben fünf Spiele in Folge verloren, unter der Woche war die Meuer-Elf beim 0:3 gegen Tabellenführer Engers letztlich zwar chancenlos, aber: "Wir haben immerhin wieder die Leidenschaft gezeigt, die uns in der Hinrunde ausgezeichnet hat", blickt Trainer Oliver Meuer zurück, der hofft, dass seine Elf an die gezeigte Leistung anknüpft und sich die verloren gegangenen Erfolgserlebnisse wieder erarbeitet. Sein Gegenüber Ralf Hannappel ist nach der 0:4-Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten aus Müschenbach und Hachenburg bedient: "Es hat komplett die Einstellung gefehlt. Die Niederlage war absolut verdient. Einige waren beim Champions-League-Schauen danach aktiver als in ihrem eigenen Spiel." Er fordert von seiner Elf, dass sie am Sonntag Farbe bekennt, denn: "Wenn das wichtigste Spiel für uns das Champions-League-Endspiel am 25. Mai ist, dann steigen wir ab."

    SG Miehlen/Nastätten - SG Guckheim/Kölbingen (Hinrunde 0:3). Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer ist auch Tage nach der 1:2-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen das Schlusslicht aus Osterspai und Kamp-Bornhofen noch fassungslos: "Wir haben ohne Bereitschaft, ohne Leidenschaft gespielt." Besonders wurmen den Trainer die Leistungsschwankungen seiner Elf, die nur zwei Tage zuvor gegen den Tabellenführer aus Engers eine ansprechende Leistung gezeigt hatte. Wie seine Truppe dieses peinliche Spiel wieder gutmachen kann? "Die Mannschaft kann sich nur mit einem Sieg bei ihren Anhängern entschuldigen." Der nächste Gegner aus Miehlen und Nastätten steht nicht viel besser da als der Rhein-Lahn-Rivale aus Osterspai. Mit 20 Punkten steht die von Rüdiger Graden trainierte Mannschaft auf dem vorletzten Platz, überraschte allerdings zuletzt mit Heimsiegen über Berod-Wahlrod (4:0) und Wirges II (3:2). "Die sind nicht so schlecht wie sie dastehen", warnt Stefan Schäfer und macht noch einmal deutlich: "Ich will unbedingt eine Reaktion sehen."

    TuS Montabaur - SG Müschenbach/Hachenburg (Hinrunde 1:6). Aufbruchstimmung herrscht in Müschenbach und Hachenburg, Euphorie will Spielertrainer Marco Schnell allerdings (noch) nicht aufkommen lassen: "Wir haben jetzt zweimal gewonnen. Das war aber auch bitter nötig. Wir stecken noch immer ganz unten drin. Uns fehlt die Konstanz im Spiel." In Hund-sangen glänzte seine Mannschaft und siegte mit 4:0. Drei Tage zuvor, gegen die SG Nievern, sah das noch ganz anders aus. Mit holprigem Fußball reichte es aber trotzdem zu einem 2:0. Jetzt reist der Aufsteiger zum TuS Montabaur, der im Niemandsland der Tabelle steht und für den die Saison schon gelaufen zu sein scheint. Nach den jüngsten positiven Ergebnissen will Trainer Heiko Weidenfeller aber noch einmal die Top-5 der Tabelle angreifen: "Wir wollen jetzt mit einem Sieg den Sack nach unten hin endgültig auch rechnerisch zumachen und dann mal sehen, was noch nach oben geht." Beim Gastspiel in Rheinbreitbach (2:2) sah er ein "sehr gutes Bezirksliga-Spiel" und hofft, dass seine Elf am Sonntag daran anknüpfen kann.

    Spvgg EGC Wirges II - SC Berod-Wahlrod (Hinrunde 2:0). Drei Spiele lang ist die zweite Mannschaft der Spvgg EGC Wirges jetzt sieglos, und das enttäuscht den zum Saisonende scheidenden Trainer Stefan Waßmann: "Ich erzähle seit Wochen das Gleiche. Aber wenn wir fünf oder sechs Totalausfälle im Spiel haben, dann kann man kein Spiel mehr gewinnen." Beim 2:3 bei der SG Miehlen/Nastätten legte seine Mannschaft erst zu spät den Schalter um. "Miehlen hat gekämpft und wir nicht. Ich werde die Mannschaft fragen, ob sie die Saison jetzt einfach so runterspielen will oder ob sie jetzt noch einmal bereit ist, alles zu geben", findet Waßmann klare Worte.

    Erst 0:4 gegen Miehlen, jetzt 0:5 gegen Weitefeld - die letzten beiden Auswärtspartien hat der SC Berod-Wahlrod gründlich vergeigt. Das soll nun beim nächsten Auftritt in der Fremde anders werden. Allerdings ist die EGC Wirges II für Berods Spielertrainer Thomas Schäfer "eine der besten Mannschaften, gegen die wir in dieser Saison bisher gespielt haben. Die sind gut organisiert und haben bei ihrem 2:0-Sieg im Hinrundenspiel zur rechten Zeit die Tore gemacht." Personell sind die Beroder nach wie vor von Verletzungssorgen geplagt. Demnach werden mit Martin Müller, Damian Henzel und Ingo Brandenburger auch an diesem Sonntag wichtige Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen.

    SG Puderbach - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr, in Urbach). Nach zuletzt sechs Siegen in Serie - davon allein zwei 5:0-Erfolge aus den letzten beiden Spielen - kann selbst Volker Heun nicht leugnen, dass sich seine SG Weitefeld (2./56) in etwa wieder in der Form der Hinrunde befindet. "Wenn wir nach der Winterpause nicht so schlecht aus den Startlöchern gekommen wären, hätten wir Engers jetzt noch einmal Paroli bieten können." So aber stehen die Engerser mit sechs Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger fast schon uneinholbar an der Spitze, mehr als Platz zwei wird für die Weitefelder wohl auch in diesem Jahr kaum mehr zu erreichen sein. Trotzdem ist Heun stolz auf das bisher Geleistete: "Wir haben jetzt schon mehr Punkte geholt als in der letzten Saison." Weitere Zähler sollen nun mit dem Gastspiel bei der SG Puderbach (7. Platz/38 Punkte) hinzukommen. Allzu leicht dürfte das jedoch nicht werden, die Puderbacher sind seit fünf Spielen ungeschlagen und galten für Heun vor Saisonbeginn ohnehin zu den Favoriten. "Durch die vielen Unentschieden haben die sich um eine wesentlich bessere Platzierung gebracht." Ganze elf Mal teilte das Team von Michael Roos in dieser Spielzeit bereits die Punkte - das ist Ligaspitze.

    Von unserem Mitarbeiter Nils Heinen

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