Entsprechend kontern ... Eine Frage des Respekts

Sexismus hat schon immer existiert, und es wird ihn auch weiterhin geben. Daran ändert auch die jetzt losgetretene Debatte nichts – zumal auf diesem Gebiet eine etwaige Reglementierung kaum möglich sein dürfte. Schließlich kann man niemandem den Mund verbieten. Das, was das Thema so schwierig macht, ist das subjektive Empfinden, das ihm anhaftet.

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Sexismus hat schon immer existiert, und es wird ihn auch weiterhin geben. Daran ändert auch die jetzt losgetretene Debatte nichts – zumal auf diesem Gebiet eine etwaige Reglementierung kaum möglich sein dürfte. Schließlich kann man niemandem den Mund verbieten. Das, was das Thema so schwierig macht, ist das subjektive Empfinden, das ihm anhaftet.

Was für den einen schon sexistisch ist, sieht ein anderer vielleicht noch als harmloses Flirten. Natürlich ist es immer am einfachsten, die Opferrolle einzunehmen. Aber als Frau hat man schließlich auch die Möglichkeit, sich zu wehren und mit entsprechenden Antworten zu kontern. „Bis dahin – und nicht weiter!“ Das kann man seinem Gegenüber jederzeit unmissverständlich deutlich machen. Die aktuelle Sexismus-Debatte in Deutschland ist so gesehen müßig und eigentlich nicht nötig.

In der Diskussion sollte es vielmehr um die Frage des Respekts gehen. Denn nur, wenn die Gesellschaft es schafft, sich stets mit Respekt zu begegnen – egal, ob Mann oder Frau –, wird es vielleicht eines Tages gelingen, den Sexismus zu überwinden.

E-Mail: silke.mueller@rhein-zeitung.net