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    Enormer Erwartungsdruck bei WM auf Vonn & Co.

    Medaillen bei der Heim-WM sind für die US-Skistars um Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin Pflicht - das weiß auch ihr Chef.

    Druck
    Der Erwartungsdruck bei der WM ist für Mikaela Shiffrin und ihre US-Mitstreiter groß.
    Foto: Georg Hochmuth - DPA

    «Wir haben ein unglaublich starkes Team, viele waren dieses Jahr schon im Weltcup auf dem Podest», kommentierte US-Alpindirekor Patrick Riml vor dem Start der Titelkämpfe in Vail und Beaver Creek an diesem Montag. Ohne jede Bescheidenheit formulierte er die großen Ziele: «Wir erwarten von unseren Athleten, dass sie vor unseren eigenen Zuschauern um die Medaillen mitfahren.»

    Im US-Team hat die Spannung längst olympische Dimensionen erreicht. «Irrsinnig» freue sie sich auf die WM in ihrem Heimatort, bekannte Ausnahmeathletin Vonn, Slalom-Olympiasiegerin Shiffrin sprach im Vorfeld gar von «einer Art Mini-Olympia». Dass der Druck riesig sein wird, zeichnet sich schon seit Monaten ab. «Die Weltmeisterschaften werden als großes Erlebnis in unsere Erinnerungen eingehen», prognostizierte die erst 19 Jahre alte Shiffrin.

    Mit einer 26-köpfigen Riesenmannschaft starten die Amerikaner in zwei Wochen, in denen Medaillen, Medaillen und nochmals Medaillen alles andere überstrahlen sollen. Die Gastgeber versuchen gar nicht erst, ihre Mitfavoritenrollen in mehreren Disziplinen kleinzureden, sie gehen aufs Ganze, sie wollen abräumen. Vonn in Super-G und Abfahrt, Shiffrin in Torlauf und Riesenslalom sowie der zweifache Olympiasieger Ted Ligety mindestens im Riesentorlauf sind die größten Gold-Anwärter im US-Team.

    Der 30-Jährige aus Salt Lake City schaffte vor zwei Jahren bei der WM in Schladming das Kunststück, gleich dreimal Gold zu gewinnen: im Super-G, im Riesenslalom und in der Super-Kombination. «Es ist fantastisch, die WM in den USA zu haben. Das ist etwas, was ich noch nie zuvor erlebt habe», sagte Ligety, der im Weltcup zuletzt aber schwächelte. Nur dreimal schaffte er es aufs Podest, fuhr stattdessen oft deutlich hinterher. Immerhin zu einem Riesenslalom-Sieg reichte es: Anfang Dezember in Beaver Creek.

    Von einem Spitzenresultat war Bode Miller diese Saison weit entfernt - schlichtweg deshalb, weil er wegen einer hartnäckigen Rückenverletzung kein einziges Weltcuprennen bestreiten konnte. In Wengen und Kitzbühel war der 37-jährige Altstar zuletzt in den Abfahrtstrainings zumindest auf der Strecke. «Jeder Tag ist ein wichtiger Tag für Bode, um wieder Sicherheit auf den Skiern zu bekommen, um sich wieder an die Piste zu gewöhnen», sagte Alpindirektor Riml und beteuerte Millers Bedeutung fürs US-Team: «Es ist fantastisch, ihn in der Mannschaft dabeizuhaben.»

    Im Mittelpunkt wird aber natürlich Lindsey Vonn stehen - und zwar unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht fährt. Die 30-Jährige hat es selbst im nicht gerade für seine Alpin-Affinität bekannten Amerika inzwischen zu großem Ruhm gebracht. Sie ist national wie international das Gesicht der WM und der Liebling eines Großteils der US-Zuschauer, ob an der Strecke oder am Fernseher. «Dass Lindsey wieder da ist, nimmt auch Druck von mir», bekannte Shiffrin.

    Zwei Kreuzbandrisse ließen Vonn mit der WM 2013 und Olympia 2014 die zwei jüngsten Großereignisse verpassen und jede Menge Tränen vergießen - jetzt möchte die Weltcup-Rekordhalterin ihre WM-Medaillensammlung aufhübschen. Gold gewann sie bisher erst zweimal: 2009 in Val d'Isère sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G - zwei Disziplinen, die sie auch in den vergangenen Wochen im Weltcup in eindrucksvoller Manier dominierte. «Ich habe viel Selbstvertrauen. Es könnte nicht besser sein, als jetzt in die WM zu starten», sagte sie.

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