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    «Endspiel» für BVB in Piräus – Leverkusen hofft

    Der Meister unter Zugzwang, Bayer noch im Soll - in der Champions League benötigen die besten beiden deutschen Clubs der vergangenen Saison Siege, um die nächste Runde nicht aus den Augen zu verlieren.

    Unter Druck
    Jürgen Klopp will mit seinen Dortmundern bei Olympiakos Piräus punkten.
    Foto: Friso Gentsch. - DPA

    Dabei hofft Borussia Dortmund bei Olympiakos Piräus nach dem 1:1 gegen den FC Arsenal und dem 0:3 gegen Olympique Marseille auf den ersten Punkte-Dreier, Bayer Leverkusen kann nach dem 2:0-Sieg gegen KRC Genk mit einem Erfolg gegen den FC Valencia einen weiteren Schritt Richtung Achtelfinale machen.

    BVB-Coach Jürgen Klopp weiß um die Bedeutung der Partie beim 38-maligen griechischen Meister. «Das kann man als Endspiel sehen. Gewinnen wir, sind wir voll in der Spur», sagte der Dortmunder Trainer vor dem Abflug nach Griechenland.

    Doch nicht nur die sportliche Aufgabe ist eine große Herausforderung für die Westfalen. Wegen des geplanten Generalstreiks in Griechenland droht die Tour zu einer Odyssee zu werden. Die Dortmunder haben für alle Fälle für Donnerstag einen Trainingsplatz in Athen gemietet, sollte der Rückflug nicht planmäßig stattfinden.

    Klopp muss auch die personellen Probleme im Team lösen. Sowohl Patrick Owomoyela als auch Lucas Barrios konnten die Reise wegen Verletzungen nicht antreten. Dafür stehen die zuletzt angeschlagenen BVB-Profis Lukasz Piszczek und Marcel Schmelzer wieder im Kader. «Ich glaube nicht, dass wir sang- und klanglos scheitern. Aber irgendwann sollten wir anfangen, Spiele zu gewinnen», sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuversichtlich.

    Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen ist noch in der etwas komfortableren Situation, konnte aber in der Meisterschaft zuletzt nicht immer überzeugen. Allerdings kann die Werkself mit einem Sieg über Valencia den Vorsprung auf die Spanier auf vier Punkte ausbauen. «Valencia ist der Hauptgegner um Platz zwei. Die beiden Begegnungen sind richtungsweisend», befand Bayer-Sportchef Rudi Völler. Schon in 14 Tagen kommt es zum Rückspiel in Valencia.

    Bei der Generalprobe am Wochenende reichte es für den Meisterschafts-Zweiten der vergangenen Saison nur zu einem Teilerfolg bei Borussia Mönchengladbach (2:2). «Wir müssen gegen Valencia einiges besser machen. Die Mannschaft hat nicht die Kompaktheit gehabt», meinte Bayer-Profi Hanno Balitsch.

    Trainer Robin Dutt wird sein Team wohl umbesetzen. In die Innenverteidigung kehrt der zuletzt an Grippe erkrankte Ömer Toprak zurück, im Mittelfeld könnte Simon Rolfes wieder den Vorzug vor Michael Ballack erhalten, obwohl der langjährige Nationalmannschafts-Kapitän zuletzt gute Leistungen zeigte. Auch ein Einsatz von Stürmer Eren Derdiyok ist denkbar.

    Völler fordert, dass die Mannschaft ihr «ganzes Potenzial» gegen den spanischen Spitzenclub abruft. «Valencia ist eine große Hausnummer. Trotz FC Barcelona und Real Madrid spielt es in Spanien eine große Rolle», meinte Völler.

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