Archivierter Artikel vom 27.03.2014, 17:00 Uhr

EM-Quali, Nationenliga, Testspiele: Enger Kalender

Astana (dpa). Durch die beschlossene neue Nationenliga soll sich nach Angaben der Europäischen Fußball-Union UEFA von 2018 an die Belastung für die Spieler nicht erhöhen.

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DFB-Elf
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.
Foto: Andreas Gebert – DPA

Der internationale Terminkalender bleibt allerdings eng. Eine erste Modellrechnung mit einem Vergleich zur vergangenen Periode nach der Weltmeisterschaft 2010:

WM-Jahr 2018: Im Jahr 2010 absolvierte die deutsche Nationalmannschaft neben der WM in Südafrika vier EM-Qualifikationsspiele und zwei Testpartien. An den drei Doppel-Spieltagen (September, Oktober, November) würde nun die Vorrunde der Nationenliga stattfinden. Käme Deutschland statt in eine Vierergruppe in eine Staffel mit nur drei Teams, wären zwei Freundschaftsspiele möglich.

2019: 2011 trat das Team von Bundestrainer Joachim Löw zu sechs Partien in der EM-Quali und sieben Freundschaftsspielen an. Die Einzelspieltage im Februar und August sind inzwischen gestrichen, zudem gab es von Ende Mai bis Anfang Juni noch drei Partien nacheinander. Im Rahmenterminkalender der FIFA sind nun fünf Doppel-Spieltage (März, Juni, September, Oktober, November) vorgesehen. An diesen Daten könnte in den bisherigen Sechsergruppen die komplette EM-Qualifikation gespielt werden. Offen ist, wie mit dem Final Four der Gruppensieger in der Top-Division verfahren wird. Dieses ist ebenfalls für 2019 vorgesehen.

EM-Jahr 2020: Vor der EM 2012 trat das Löw-Team zu drei Testspielen an. Nun gibt es im März einen Doppel-Spieltag, an diesem könnten mögliche Playoffspiele um die letzten EM-Tickets oder Freundschaftspartien stattfinden. Direkt vor der Europameisterschaft 2020 dürfte es dann noch die Möglichkeit für eine oder mehrere Generalproben geben.