Archivierter Artikel vom 16.05.2022, 14:07 Uhr

Emissionsfreies Erdferkel – Elektro-Enduro Horwin HT5

Bislang hat sich Horwin auf elektrische Einspurfahrzeuge für den Asphalteinsatz konzentriert. Jetzt erobert die Marke neues Terrain.

Von Mario Hommen/SP-X

SP-X/St. Wolfgang. Horwin erweitert sein Angebot elektrisch angetriebener Zweiräder um das Enduro-Modell HT5. Neben zwei straßenzugelassenen Varianten wird der bei rund 5.900 Euro startende Neuzugang auch als reines Offroad-Modell ohne Leuchten und Spiegel angeboten.

Der Aufbau der HT5 ist simpel. Motor und Akku bilden einen zentralen Block, der von einen Brückenrahmen aus Aluminium überspannt wird. Vorne nimmt dieser die Vordergabel auf, hinten schließt sich die freischwebende Rückbank an. Die zweiarmige Hinterradschwinge findet ihren Anlenkpunkt am Gehäuse des Mittelmotors. Zudem gibt es lange Federwege, Scheibenbremsen und Stollenreifen. Die Schlichtheit der Konstruktion sorgt für niedriges Gewicht selbst bei den Versionen mit Straßenzulassung, die lediglich 85 Kilogramm wiegen. Bescheiden ist allerdings auch die Zuladung mit maximal 100 Kilogramm.

Der Motor leistet 8 kW/11 PS und 260 Newtonmeter bei den straßenzugelassenen Versionen L und R. Speziell bei der Offroad-Variante stellt der Motor 310 Newtonmeter bereit. Horwin verspricht eine Steigfähigkeit von 40 Prozent, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Rund 2,3 kWh Akkukapazität bietet die Version L, was bei einem wenig aussagekräftigem Durchschnittstempo von 30 km/h für 110 Kilometer reichen soll. Im Fall der R sind es 3,5 kWh und 150 Kilometer. Die HT5 Offroad mit 2,2-kWh-Akku soll 100 Kilometer Aktionsradius bieten.

Mario Hommen/SP-X