40.000
Aus unserem Archiv

Einstufung bei Studienfachwechsel ist verbindlich

Bautzen/Berlin (dpa/tmn) – Bei einem Studienfachwechsel können Studenten sich bereits erbrachte Leistungen anrechnen lassen. Sie dürfen dann gleich in einem höheren Fachsemester einsteigen. Diese Einstufung ist für sie aber verbindlich.

Sie können also nicht in einem niedrigeren Fachsemester beginnen, weil in dem vorgesehenen gerade kein Studienplatz frei ist. Das hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht entschieden (Aktenzeichen: 2 B 309/09), wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt.

In dem Fall wollte ein Student in das Fach Medizin wechseln. Er legte einen sogenannten Anrechnungsbescheid vor, der ihn ins dritte Fachsemester einstufte. Weil die Universität zum Sommersemester aber keine Studienplätze für ungerade Fachsemester anbot, beantragte er einen Platz für das zweite Fachsemester. Das lehnte die Universität ab. Ihre Einschreibungsverordnung sah für Fachwechsler vor, dass sie entweder von vorne anfangen oder sich in das Semester einschreiben, in das sie eingestuft wurden.

Das war zulässig, urteilten die Richter. Sinn der Einstufung sei, Studenten einen Studienplatz zu gewähren, der ihren Fähigkeiten entspricht. Dem laufe es zuwider, wenn sie dann ein niedrigeres Semester wählen. Auch das Recht auf freie Wahl der Ausbildungsstätte stehe dem nicht entgegen. Würden Leistungen nur teilweise angerechnet, sei das dagegen nicht mit der Gleichbehandlung mit Studienbewerbern für das 1. Fachsemester vereinbar.

Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Samstag

-1°C - 10°C
Sonntag

2°C - 8°C
Montag

0°C - 6°C
Dienstag

0°C - 5°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Das Wetter in Koblenz
Samstag

0°C - 9°C
Sonntag

2°C - 7°C
Montag

0°C - 6°C
Dienstag

0°C - 5°C
UMFRAGE
Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!