Archivierter Artikel vom 03.09.2012, 12:25 Uhr
Berlin

Einreise nach Tibet wird schwieriger

Erst im Mai hatte China die Einreise für Einzelpersonen nach Tibet verboten. Nun werden noch höhere Anforderungen an Touristengruppen gestellt, um die in ihrer Zugehörigkeit zu China umstrittene Region zu besuchen.

China hat die Einreisebedingungen für Tibet verändert: Ab sofort werden Genehmigungen nur noch für Gruppen ab sechs Personen einer Nationalität erteilt, teilte das Auswärtige Amt in Berlin in seinem Reisehinweis mit. Erst im Mai hatte China nur noch die Einreise von Gruppen ab vier Personen zugelassen.

Laut Auswärtigem Amt wird nun auch die Zahl der TAR-Permits reduziert, die zur Einreise nötig sind. China stelle diese bis auf weiteres nur noch in begrenzter Anzahl aus. Reisende müssen die Genehmigung bei den chinesischen Auslandsvertretungen oder in Peking beim Tibetischen Reisebüro beantragen. Bei Reisen nach Tibet ist laut Auswärtigem Amt vorgeschrieben, einen vom vom tibetischen Reisebüro gestellten Fahrer und Reiseführer zu buchen.

Auswärtiges Amt – Reisehinweis China