Archivierter Artikel vom 06.06.2012, 12:25 Uhr

Einige Zeckenmittel können Katzen vergiften

Berlin (dpa/tmn). Draußen lauern wieder die Zecken. Wer seine Katze gegen die Blutsauger schützen will, sollte allerdings genau hinsehen: Einige Abwehrmittel enthalten Stoffe, die für die Vierbeiner giftig sind.

Katze auf der Wiese
Der Wirkstoff Permethrin ist für Katzen giftig – Tierhalter sollten daher Zeckenabwehrmittel mit dieser Substanz unbedingt meiden.
Foto: Patrick Pleul/Symbolbild – DPA

Nicht alle Abwehrmittel gegen Zecken sind für Katzen gut verträglich. Dazu gehören Präparate, die den Wirkstoff Permethrin enthalten und giftig für die Tiere sind. Für Hunde sei das Mittel dagegen gut verträglich, erklärt Tina Hölscher, Tierärztin bei Aktion Tier. Besorgen sich Katzenbesitzer Zeckenmittel über das Internet oder in der Apotheke, sollten sie anhand des Beipackzettels überprüfen, ob das Mittel Permethrin enthält.

Ob eine Katze die Behandlung mit dem giftigen Präparat überlebt, hängt von der aufgetragenen Menge ab und wie viel Zeit seit dem Aufträufeln vergangen ist. Wird das Mittel versehentlich verwendet, sollte das Fell so schnell wie möglich ausgewaschen und die Katze zum Tierarzt gebracht werden.