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Ein Elfmeter lässt den FC Karbach wieder hoffen

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Der Ex-Ellscheider Artur Weirich (in Blau) feierte im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Burgbrohl sein Debüt in der Startformation des FC Karbach und durfte am Ende einen knappen 2:1-Sieg bejubeln.
Foto: Verena Schmidt
Der Ex-Ellscheider Artur Weirich (in Blau) feierte im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Burgbrohl sein Debüt in der Startformation des FC Karbach und durfte am Ende einen knappen 2:1-Sieg bejubeln.
Foto: Verena Schmidt

Das Spitzenspiel hielt direkt, was es im Vorfeld versprach: Bereits nach 100 Sekunden hatten beide Mannschaften einen Torschuss abgegeben. In der ersten Minute schoss der zum ersten Mal im offensiven Mittelfeld aufgebotene Philipp Flaßhaar in die Arme von Gäste-Keeper Michael Berg, im Gegenzug köpfte Burgbrohls Stürmer Stefan Krämer knapp über das Karbacher Gehäuse.

Nach einer Viertelstunde gab es das gleiche Spielchen: Karbach legte vor, Burgbrohl zog nach – und zwar beide mit Zählbarem. Der zuletzt oft gescholtene Tobias Schinnen beendete seine Torkrise und köpfte eine Freistoß-Flanke von Marco Gietzen zum 1:0 für Karbach ein (15.). Doch der Jubel war auf dem Quintinsberg noch nicht verhallt, da lagen sich die Burgbrohler schon in den Armen: Das 1:1 durch Dzenis Ramovic war eine Kopie des Karbacher Führungstreffers. Richard von Klaß flankte einen Freistoß in den FC-Strafraum, und dort wuchtete Ramovic per Kopf den Ball zum Ausgleich ins Netz (17.).

Vor dem Doppelschlag gab es Aufregung in der zwölften Minute: Burgbrohls Torschütze Ramovic soll im eigenen Strafraum Hand gespielt haben, die Karbacher Fans forderten lautstark Elfmeter, doch Schiedsrichter Richard Kochanetzky ließ weiterspielen. Nennenswerte Szenen gab es ansonsten keine vor dem Kabinengang, dennoch lieferten sich die Spitzenteams einen munteren Schlagabtausch, der leistungsgerecht nach 45 Minuten 1:1 endete.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild: Karbach musste gewinnen – und tat dafür auch einiges. Ab der 55. Minute spielte sich das Geschehen fast nur noch in der Burgbrohler Hälfte ab. Der starke Gietzen hatte zweimal das 2:1 für den FCK auf dem Fuß (58., 65.), doch er scheiterte jeweils knapp. Nach 70 Minuten bekamen die Karbacher dann ihren schon in der ersten Hälfte lautstark geforderten Elfmeter: 1:0-Schütze Schinnen wurde gefoult, Kochanetzky pfiff, die Gäste protestierten, doch den Strafstoß konnte man geben. Karbachs Standardspezialist Andy Felgner verlud Berg und traf zum umjubelten 2:1 (70.). Burgbrohl versuchte in der Schlussphase alles, doch das Karbacher Tor kam nicht mehr in Bedrängnis. Gäste-Trainer Klaus Adams war aufgebracht ob des Elfmeters: "Der war unberechtigt, da gab es keinen Kontakt, der Linienrichter hat doch freie Sicht darauf. Der Karbacher Sieg ist unverdient." Karbachs Coach Torsten Schmidt wollte die Situation, die zum Strafstoß führte, nicht bewerten: "Ich stand zu weit weg, das kann ich nicht beurteilen. Aufgrund unserer Druckphase nach der Pause geht der Sieg aber auf jeden Fall in Ordnung."

Von Armin Bernd

und Michael Bongard

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