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EHC Neuwied will mit viel Spaß in Herne punkten

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Foto: Reimund Schuster

"Herne hat sich durch die Niederlage gegen Darmstadt selbst unter Zugzwang gebracht", sagt Arnold. "Die müssen jetzt Gas geben, der Druck ist auf ihrer Seite." Das turbulente Hinspiel mit insgesamt 240 Strafminuten ist beim Bärencoach längst kein Thema mehr. "Was soll der Stress? Wir haben drei gute Eishockeyspiele auf Augenhöhe mit Herne erlebt, zwei Mal davon haben wir gewonnen. Und jetzt treffen wir uns zum vierten Mal." Die Niederlage in Grefrath (3:4 nach Verlängerung) und den Punktverlust gegen Herford (4:3 nach Penaltyschießen) bezeichnet der EHC-Coach im Nachhinein als "ärgerlich. Aber für mich ist das Glas halbvoll und nicht halbleer. Wir haben schon eine ganze Menge erreicht und die Mannschaft spielt mit viel Engagement. Wenn wir jetzt auch in Herne punkten, dann wären die Karten für uns schon extrem gut gemischt."

Dass die Bären bei ihrem zweiten Gastspiel in Herne in dieser Saison – in der Regionalliga-Hauptrunde gab es einen 4:2-Erfolg für die Deichstädter – sicherlich mit vielen Pfiffen empfangen werden, stört den Neuwieder Trainer nicht. "Unsere Spieler haben mittlerweile meine Mentalität angenommen. Die ärgert das nicht. Im Gegenteil, sie spielen eher noch besser, wenn sie kräftig ausgepfiffen werden. Je mehr Pfiffe, desto besser spielen die Jungs."

Personell wird der Bärencoach, sollten keine neuen Blessuren oder Erkrankungen hinzukommen, mit dem gleichen Kader planen können, der am vergangenen Sonntag souverän den 3:1-Sieg gegen den ESC Darmstadt eingefahren hat. Zum (vorerst) letzten Mal muss Arnold in Herne auf Kapitän Stephan Petry verzichten, der das vierte und letzte Spiel seiner Matchstrafe absitzt. Den Ausfall des Stürmers hat die Neuwieder Mannschaft bisher blendend kompensiert – und so unterstreicht auch Arnold noch einmal: "Stephan ist für uns ein sehr wichtiger Spieler. Aber wenn er fehlt, springen eben die anderen Jungs ein. Das Team macht das schon." red/tn