E-Autos bekommen das meiste Geld – Deutsche Forschungs-Förderung

Rund 80 Prozent der Forschungs-Förderung des Bundes im Pkw-Bereich ging im vergangenen Jahrzehnt an das Elektroauto. Aber auch für bereits etablierte Technik gab es Geld.

Sportwagenhersteller Porsche nennt sein erstes elektrisches Modell „Taycan“. Die von zwei E-Motoren mit zusa
Sportwagenhersteller Porsche nennt sein erstes elektrisches Modell „Taycan“. Die von zwei E-Motoren mit zusammen 440 kW/600 PS angetriebene, viersitzige Allrad-Sportlimousine geht 2019 in Serie

SP-X/Berlin. Insgesamt 1,65 Milliarden Euro hat der Bund seit 2008 in die Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich Pkw investiert. Rund 1,28 Milliarden Euro davon wurde in Projekte mit E-Auto-Bezug gesteckt, wie die Bundesregierung nun auf eine Anfrage des Parlaments mitgeteilt hat. Dabei ging es unter anderem um die Forschung an Batterien oder die Förderung des Infrastruktur-Aufbaus.

Auch andere Antriebsarten wurden finanziell gefördert. Für die Forschung an der Brennstoffzelle gab der Bund seit 2010 rund 420 Millionen Euro aus, für den Dieselmotor knapp 32 Millionen Euro. Rund 537 Millionen Euro aus den Fördertöpfen gingen seit 2008 direkt an die deutschen Pkw-Hersteller oder ihre Tochterunternehmen.

Holger Holzer/SP-X