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Zakopane

DSV-Springer enttäuschen – Schlierenzauer siegt

dpa

In Abwesenheit von Martin Schmitt haben die deutschen Skispringer beim Weltcup in Zakopane ein enttäuschendes Ergebnis abgeliefert.

Michael Uhrmann kam als bester des DSV-Sextetts auf den 13. Platz. Bei der Gala-Vorstellung von Gregor Schlierenzauer, der seinen 31. Weltcup-Erfolg feierte, reichte es für Andreas Wank zu Rang 15, Pascal Bodmer wurde nur 23. Vor dem Senkrechtstarter aus Meßstetten lag noch Severin Freund als 21.

Einen Tag nach dem neunten Platz untermauerte Uhrmann mit Sprüngen von 121,5 und 120,5 Metern zumindest seinen Ruf als derzeit konstantester deutscher Springer. Der 31-Jährige aus Rastbüchl war mit seiner Vorstellung jedoch nur bedingt zufrieden. «Es war nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Ich bin nicht hundertprozentig in meine Flugposition gekommen und musste deshalb mit den Armen arbeiten», bilanzierte der Mannschafts-Olympiasieger von 2002.

Schlierenzauer lieferte sich ein heißes Duell mit dem in der Gesamtwertung weiter führenden Schweizer Simon Ammann. Im ersten Durchgang stellte der Österreicher zunächst mit 140 Metern den Schanzenrekord ein, ehe Ammann mit 140,5 Metern eine neue Bestmarke setzte. Allerdings büßte der Weltmeister von 2007 bei der wackligen Landung Punkte ein, die er im Finale nicht mehr aufholen konnte. Dritter wurde Thomas Morgenstern aus Österreich.

Eine Woche nach seinem zweiten Platz in Sapporo bestätigte Wank als 15. seine Ambitionen, bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mehr als nur der Ersatzmann zu sein. «Heute haben sich einige Fehler eingeschlichen, aber das sind nur Kleinigkeiten. Ich bleibe dabei, dass ich derzeit einen Lauf habe. Es macht extrem Spaß. So lässt es sich gut arbeiten», sagte der Oberhofer nach Sprüngen auf 120 und 120,5 Meter.

Bodmer zeigte sich von seinem Aus am Vortag zwar erholt, konnte mit 119,5 und 115,5 Metern aber nicht wirklich überzeugen. «Ich bin froh, dass ich zwei einigermaßen ordentliche Sprünge gemacht habe», meinte der 19-Jährige. Von fehlender Fitness wollte er nichts wissen. «Der Kopf und die Beine sind nicht müde. Ich fühle mich frisch und denke, dass ich bei der Junioren-Weltmeisterschaft wieder zu meiner Form finde», sagte Bodmer.

Einmal mehr enttäuschend verlief der Auftritt von Georg Späth. Mit 116,5 und 111,5 Metern kam der Oberstdorfer nur auf den 30. Platz. Nach dem Neustart im Finale, als die Jury den Anlauf wegen zunehmenden Rückwindes verlängerte, kam Späth sogar zu spät zu seinem Sprung. Er durfte dennoch auf den Bakken, konnte die Chance jedoch nicht nutzen. Stephan Hocke aus Schmiedefeld verpasste mit 109 Metern als 42. den zweiten Durchgang.

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