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Leipzig

Drittliga-Aufstiegskampf elektrisiert Fans

Der FC Erzgebirge Aue will es bei einer großen Aufstiegssause krachen lassen, der VfL Osnabrück hat noch nichts geplant: Vor ausverkauftem Haus könnten sowohl Spitzenreiter Aue als auch Osnabrück einen Spieltag vor dem Saison-Halali die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt machen.

Die besten Karten im Showdown des dramatischen Aufstiegskampfs der 3. Liga hat das Team aus Aue. Im Top-Spiel gegen die ebenfalls noch auf den direkten Aufstieg schielende Eintracht aus Braunschweig reicht ihnen bereits ein Punkt, um nach zwei Jahren Abstinenz wieder ins Unterhaus aufzurücken.

«Ich will unbedingt aufsteigen. Mit unseren Fans im Rücken können wir das schaffen. Aber wir haben noch nichts erreicht, es wird ein schweres Spiel», sagte Stürmer Eric Agyemang, der mit sieben Tore in den vergangenen fünf Spielen großen Anteil am famosen Schlussspurt der «Veilchen» hat.

Die Osnabrücker, die gegen Absteiger Holstein Kiel haushoher Favorit sind, haben keine Aufstiegsparty geplant. Denn selbst bei dem erwarteten Pflichtsieg sind die Niedersachsen von der Ergebnissen der Verfolger abhängig: Nur wenn Braunschweig und Ingolstadt, das beim SV Wehen Wiesbaden antreten muss, nicht gewinnen, ist der VfL oben. Ansonsten geht es im Saisonfinale bei Wacker Burghausen um alles. «Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag», sagte VfL-Coach Karsten Baumann mit Blick auf die Aufstiegs-Rechenspielchen.

Der Kampf um die beiden Aufstiegsplätze und den Relegationsplatz, in dem neben dem Spitzen-Trio auch noch der FC Ingolstadt (4.) und FC Carl Zeiss Jena (5.) mitmischen, elektrisiert die Fans. Erstmals in dieser Saison sind die Stadien in Aue und Osnabrück bei einem Ligaspiel ausverkauft – mehr als 16 000 sind jeweils dabei, in Aue sogar Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Die Braunschweiger, die vier Punkte Rückstand auf Aue und zwei auf den VfL haben, wollen unterdessen den Sachsen die Party verderben und mit einem Sieg ihre eigenen Chancen wahren. «Wenn wir in Aue und dann zu Hause gegen Erfurt gewinnen, haben wir Platz drei sicher», meinte Trainer Torsten Lieberknecht. In Ingolstadt, das einen Punkt hinter Braunschweig rangiert, regiert nach dem mageren Remis am vergangenen Spieltag das Prinzip Hoffnung. «Wir sind noch im Rennen, die beiden nächsten Spiele müssen wir gewinnen», meinte Coach Michael Wiesinger.

Die fünftplatzierten Jenaer (59 Zähler), die beim Absteiger Wuppertaler SV spielen, mussten unterdessen einen personellen Rückschlag verkraften. Timo Nagy zog sich beim Sieg gegen Burghausen einen Kreuzbandriss zu und fällt mindestens sechs Monate aus. Zudem ist Assani Lukimya nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt.

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