Archivierter Artikel vom 20.04.2011, 07:58 Uhr

Dritter Streiktag bei Bahnkonkurrenten

Berlin (dpa). Vielerorts müssen sich Bahnreisende weiterhin auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt heute erneut Konkurrenten der Deutschen Bahn. Sie will mit dem für 60 Stunden angesetzten Ausstand einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag für alle 26 000 Lokführer durchsetzen. Verhandlungsbereit ist bisher nur das Unternehmen Keolis. Die GDL verschärfte noch einmal den Ton. Die Arbeitgeber brächten «außer Lügen, Tricksen und Täuschen nichts mehr auf den Markt», sagte GDL-Chef Claus Weselsky im dpa-Gespräch.