Archivierter Artikel vom 28.02.2010, 18:42 Uhr
Bonn

Dritter Rang für Fechter Joppich beim Heim-Weltcup

Florettfechter Peter Joppich hat den Sieg beim Heim- Weltcup in Bonn nur knapp verpasst. Bei der 38. Auflage des «Löwen von Bonn» belegte der 27 Jahre alte dreimalige Weltmeister aus Koblenz den dritten Rang.

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Im starken Teilnehmerfeld musste sich Joppich erst im Halbfinale dem späteren Sieger Valerio Aspromonte (ITA) mit 11:15 geschlagen geben. Zuvor hatte sich Joppich mit starken Leistungen souverän für die Finalrunde qualifiziert. «Na klar willst Du beim Heim-Weltcup gewinnen, aber es sollte halt nicht sein. Dennoch bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich komme immer besser in Form», kommentierte Joppich.

Ähnlich positiv fiel das Fazit von Bundestrainer Uli Schreck am Ende des Traditionsturniers aus: «Zehn Fechter unter den besten 64, vier im Achtelfinale, das zeigt, wie stark wir sind. Und unsere Top- Leute werden immer besser.» Neben Joppich bereiteten dem Bundestrainer auch die Auftritte von Benjamin Kleibrink (Tauberbischofsheim) und Andre Wessels (Bonn) viel Freude. Olympiasieger Kleibrink belegte Platz elf. Wessels verfehlte nach einem knappen 12:14 gegen Sieger Aspromonte im Viertelfinale nur knapp einen Podestplatz.

Schreck nutzte das Turnier zur Sichtung seiner Kader-Kandidaten. Lediglich Joppich und Kleibrink sind bisher gesetzt. «Inzwischen haben sich einige empfohlen, die für die Team-Höhepunkte in Leipzig (EM) und Paris (WM) infrage kommen», befand der Bundestrainer.

Abermals für positive Schlagzeilen sorgte Säbelfechter Nicolas Limbach. Der 24-jährige Dormagener siegte beim stark besetzten Grand- Prix in Plowdiw souverän gegen Olympiasieger Zhong Man (CHN) mit 15:11 und baute damit seine Weltranglisten-Führung weiter aus. Auf dem Weg zum Grand-Prix-Sieg schaltete Limbach im Viertelfinale auch seinem Vereinskollegen Max Hartung (15:8) aus. «Nicolas Limbach hat erneut unter Beweis gestellt, dass er die Nummer Eins im Säbelfechten ist», lobte Trainer Vilmos Szabo.