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    Dritte Liga ist für die TSG-Männer kein Thema mehr

    Matthias Brunke, Coach der Regionalliga-Volleyballer der TSG Bretzenheim, war nach der verdienten 1:3-Heimniederlage seines Teams (25:23; 23:25; 14:25; 17:25) restlos bedient. "Das war grottenschlecht, uninspiriert und fehlerbehaftet", fasste er die Partie prägnant zusammen.

    Für Jan Steinborn (l.) und die TSG hat sich das Thema Dritte Liga erledigt.
    Für Jan Steinborn (l.) und die TSG hat sich das Thema Dritte Liga erledigt.
    Foto: Harry Braun

    Regionalliga - Matthias Brunke, Coach der Regionalliga-Volleyballer der TSG Bretzenheim, war nach der verdienten 1:3-Heimniederlage seines Teams (25:23; 23:25; 14:25; 17:25) restlos bedient. "Das war grottenschlecht, uninspiriert und fehlerbehaftet", fasste er die Partie prägnant zusammen.

    Als dann die obligatorische Frage nach der Perspektive für die kommende Spielzeit aufkam, platzte dem Coach endgültig der Kragen: "Diese ständige Fragerei ist einfach nur nervig. Da wird die aktuelle sportliche Leistung oder die bei uns heute nicht gebrachte Leistung nur noch hintergründig gewürdigt. Lasst uns die Saison doch erst mal zu Ende spielen."

    Letztlich gestand Brunke aber ein, dass die neue Dritte Liga einen Organisations- und Planungshorizont erfordert und die bis zum 31. März geforderte verbindliche Entscheidung nicht kurzfristig wie Manna vom Himmel fällt. Und so erklärte er offiziell, was die Spatzen in Bretzenheim schon seit Wochen von den Bäumen pfeifen: "Die TSG wird definitiv in der nächsten Spielzeit nicht in der Dritten Liga antreten."

    Viele Unkonzentriertheiten

    Vielleicht erklärt diese mangelnde Perspektive ja das uninspirierte Spiel. Im ersten Satz machte die TSG zwar mit Kampfgeist gegen einen viel variabler angreifenden Gegner einen 8:16-Rückstand wett, doch schon der nächste Durchgang war von Unkonzentriertheiten und mangelnder Durchschlagskraft geprägt. In der Offensive machte sich das Fehlen von Jens Wetzka und Johannes Delinsky deutlich bemerkbar. Wenn einer zwingende Aktionen setzte, dann war es noch Jan Allmann, auf dessen Rückraumangriffe von der eins und Diagonalschläge von der Position zwei sich der Speyerer Block aber zunehmend besser einstellte. Auch im dritten Satz war das TSG-Spiel geprägt von schlampigen Aktionen und häufigen Netzfehlern. Dem Mainzer Block bereitete insbesondere "Altstar" Norbert Sund, der sein Geburtsjahr mit der Trikotnummer (59) gleichsam wie eine Trophäe öffentlich zur Schau stellte, mit variablen, aber nicht gerade sprunggewaltigen Angriffen Probleme.

    Im vierten Durchgang tauschte Brunke nochmals die Angreifer Oliver Döhn (jetzt diagonal) und Jan Allmann (nun über die vier), doch eine Wende erzwang er damit nicht. Nach gut 90 Minuten nutzten die Gäste ihren zweiten Matchball zum Sieg. Mit dieser Niederlage hat die TSG den vierten Platz verloren, der automatisch zur Qualifikation für die Dritte Liga berechtigt. Doch diese penetranten Gedankenspiele sind nach den Worten des Trainers ja ohnehin endgültig hinfällig.

    Thomas Leipold

    TSG Bretzenheim: Allmann, Döhn, Friedrich, Glasser, Gurk, Knuth, Lückerath, Steinborn, Wolf.

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