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    Dresden verpasst Sprung auf Relegationsplatz

    Hohe Erwartungen, kleiner Ertrag: Dynamo Dresden steht nach dem 0:0 im Nachholspiel gegen den 1. FC Heidenheim mit dem Spatz in der Hand da. Durch das Remis verpassten die Sachsen den Sprung auf den zur Aufstiegsrelegation berechtigenden 3. Platz in der 3. Fußball-Liga.

    Dennoch sie schlossen nach Punkten zu den Offenbacher Kickers auf und blieben zum sechsten Mal in Serie ungeschlagen. «Ich sehe es mehr als gewonnenen Punkt, weil Heidenheim drei Großchancen hatte», sagte Dynamo-Trainer Matthias Maucksch nach der wichtigen Partie, die 22 455 Zuschauer verfolgten. «Es geht eben nur Schritt für Schritt», versuchte Maucksch die Euphorie und großen Erwartungen bei den Schwarz-Gelben etwas zu dämpfen.

    «Wir sind eben nicht Barcelona oder Real Madrid. Man darf nicht erwarten, dass wir bis Saisonende jedes Spiel gewinnen», erklärte Dynamo Mittelfeldspieler Cristian Fiél. Zuletzt hatte Dresden fünf Siege in Serie gefeiert. Heidenheims Coach Frank Schmidt sprach von einem «kampfbetonten Spiel», mit dem er zufrieden sei. «Meine Mannschaft hat gut verteidigt», lobte Schmidt.

    Im Kellerduell verlosch der zwischenzeitliche Hoffnungsschimmer für Schlusslicht Bayern München II wieder. Nach einer Führung unterlag die Mannschaft von Trainer Hermann Gerland dem SV Babelsberg 03 noch mit 1:2. Damit vergrößerte sich der Abstand zum rettenden Ufer auf sieben Punkte. Babelsberg schaffte dagegen mit dem ersten Sieg nach sieben Spielen den Sprung von den Abstiegsrängen. Gerland grantelte nach der Niederlage: «Wir wissen überhaupt nicht, was Abstiegskampf heißt. Die Mannschaft hat nicht die Qualität für die 3. Liga, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.»

    Jahn Regensburg wartet schon seit dem 18. September 2010 auf einen Heimsieg. Im Nachholspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena sprang trotz drückender Überlegenheit nur ein 0:0 heraus – die elfte Heimpartie ohne Dreier. «Wir waren klar besser und hätten gewinnen müssen», sagte Jahn-Trainer Markus Weinzierl, der vergangene Woche seine Trainerprüfung mit der Note 1,7 bestand. Trotz der langen Heimflaute ist der frisch diplomierte Coach zuversichtlich und glaubt: «Unseren Heimfluch werden wir bald beenden.» Jenas Trainer Wolfgang Frank freute sich über den einen Zähler. «Das Remis war glücklich für meine Mannschaft, die alles gegeben hat. Regensburg hatte alle Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden», sagte Frank.

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