Archivierter Artikel vom 24.01.2010, 16:28 Uhr
Dresden

Dresden droht nach Ausschreitungen DFB-Strafe

Dem Fußball-Drittligisten SG Dynamo Dresden drohen nach den Fan-Ausschreitungen beim Testspiel gegen Rapid Wien (2:4) schwere Konsequenzen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Sowohl in einem Fanblock des Tabellen-18. als auch des österreichischen Spitzenreiters hätten sich Besucher dem Verbot von Pyrotechnik widersetzt und so den Ablauf der Partie «gravierend» gestört, teilten die Sachsen mit. Zudem wurden Sicherheitskräfte angegriffen. Da für Freundschaftsspiele mit internationaler Beteiligung dieselben Regeln gelten wie für Pflichtspiele und ein DFB-Beobachter die Vorkommnisse protokollierte, muss Dynamo mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

«Für das Verhalten der Unverbesserlichen auf beiden Seiten werden wir nun vom Verband eine schmerzhafte Quittung erhalten», sagte Dynamo-Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne. In seinem jüngsten Sportgerichtsurteil hatte der DFB Dynamo im Falle weiterer Vergehen eine Strafe in Form einer Platzsperre oder des Ausschlusses der Öffentlichkeit bei einem Heimspiel angedroht. «Wir werden die Vorfälle genau analysieren, alle Hinweise sowie das vorliegende Bild- und Videomaterial auswerten und dann eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen», kündigte Bohne an.