Archivierter Artikel vom 19.03.2011, 16:18 Uhr

Drei zweite Plätze für deutsche Wasserspringer

Moskau (dpa). Bei der ersten Station der Weltserie haben die deutschen Wasserspringer drei zweite Plätze erreicht. Sascha Klein vom Turm sowie das Synchronpaar Patrick Hausding und Stephan Feck vom Drei-Meter-Brett mussten in Moskau jeweils einem Gegner aus China den Vortritt auf dem Podest lassen.

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Absprung
Patrick Hausding springt bei der EM in Turin vom 10m-Turm.
Foto: DPA

Eine Woche nach seinem Sieg bei den Europameisterschaften in Turin musste sich Klein mit 512,05 Punkten nur dem in einer anderen Liga springenden Chinesen Bo Qiu (607,60) beugen. Hausding und Klein hatten schon vom Turm den zweiten Rang belegt.

Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett war für die Vize-Europameister Hausding/Feck mit 429,90 Zählern die chinesische Kombination Kai Qin und Yutong Luo (452,40) zu stark. Nach einem verpatzten fünften Sprung konnte sich das deutsche Duo im letzten Durchgang noch auf den zweiten Rang retten und die Ukrainer Illia Kwascha und Alexej Prigorow (428,64) knapp auf den dritten Platz verweisen.

Im Synchronspringen vom Turm musste sich Hausding zusammen mit Klein als Europameister mit 439,11 Punkten nur den überraschend starken Kubanern Jose Guerra und Jenkler Aguirre (463,02) geschlagen geben.

«Nach den anstrengenden Tagen bei der EM in Turin der vergangenen Woche war dies ein super Start in die Weltserie», sagte Lutz Buschkow, Sportdirektor Leistungssport des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV).

Fortgesetzt wird die Tour in Peking (25./26. März), ehe es nach Sheffield (15./16. April) und Guanajuato in Mexiko (21./22. April) geht. Insgesamt werden Prämien in Höhe von rund 410 000 Euro ausgeschüttet.