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    Drei deutsche Segel-Teams erfüllen Olympia-Norm

    Die Halbzeitbilanz der deutschen Segelflotte bei der Weltmeisterschaft vor Perth ist alles andere als glänzend. Dennoch haben die ersten drei DSV-Teams die Bedingungen zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 erfüllt.

    Olympisch
    In der 470er Klasse sind die deutschen Segler bei den Olympischen Spielen 2012 vertreten .
    Foto: Christian Charisius - DPA

    Surferin Moana Delle (14. Platz) und Laser-Radial-Steuerfrau Franziska Goltz (19.) sowie die 470er-Crew Ferdinand Gerz/Patrick Follmann dürfen mit ihrer Nominierung für London 2012 rechnen, weil sie in der Addition der drei Ausscheidungs-Regatten sämtliche Hürden seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) und auch des Welt-Seglerverbandes (ISAF) genommen haben.

    «Es wird noch dauern, bis bei mir durchgedrungen ist, dass ich mich jetzt tatsächlich für die Spiele qualifiziert habe. Weil diese WM so gar nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, herrscht da noch ein Gefühlschaos», gab Franziska Goltz in Perth zu.

    Weiter zittern müssen die Finn-Dinghi-Segler Jan Kurfeld (34.) aus Warnemünde und Matthias Miller (40.) aus Laupheim. Sie konnten sich in der Ausscheidung nicht in den Top 10 platzieren und müssen nun auf eine letzte Chance zur Olympia-Qualifikation bei der WM 2012 hoffen. Dort werden noch sechs Last-Minute-Tickets nach England vergeben.

    Stark in die Weltmeisterschaft eingestiegen sind die in der nationalen Ausscheidung führenden Berliner Robert Stanjek und Frithjof Kleen, die mit den Rängen drei und fünf auf Platz zwei im Feld der 42 Starboot-Teams segelten. In der ältesten olympischen Bootsklasse kämpfen bei dieser WM vier deutsche Teams um ein Ticket nach London. Zweitbeste DSV-Crew waren zum Auftakt die Lübecker Johannes Babendererde und Timo Jacobs, die auf Platz fünf liegen.

    Für großes Aufsehen sorgte Ausnahmesegler Ben Ainslie. Nach der neunten Wettfahrt enterte er aus Verärgerung über die ihn stark behindernden Presseboote ein TV-Boot auf dem Wasser und überzog Fahrer und Kameramann mit Schimpftiraden. Die Jury bestrafte den sonst so beherrschten Briten hart: Sie disqualifizierte Ainslie für die Rennen neun und zehn und beraubte ihn so aller Titelhoffnungen.

    «Ich habe in den vergangenen sechs Wochen unglaublich hart trainiert, um hier erfolgreich zu sein und habe das Gefühl, eine der besten Regatten meines Lebens gesegelt zu haben. Die Entscheidung ist also enorm enttäuschend», bekannte Ainslie frustriert. Die WM vor Perth endet am 18. Dezember mit den letzten Medaillenrennen.

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