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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Versandhändler Neckermann vor dem Aus - Abwicklung gestartet

    Frankfurt/Main (dpa) - Die Überlebenschancen für den insolventen Versandhändler Neckermann werden immer geringer. Noch liefen zwar Gespräche mit einem Investor, doch aus rechtlichen Gründen setzte Neckermann.de am Mittwoch seine Abwicklung zum 1. Oktober im Gang. Den meisten der rund 2400 Beschäftigten droht damit in der kommenden Woche die Arbeitslosigkeit. Informiert wurden sie darüber in einer Betriebsversammlung. Hintergrund ist, dass das Insolvenzgeld für ihre Löhne und Gehälter nur noch für diesen Monat reicht. Das Traditionsunternehmen, das früher zum Handelskonzern Arcandor gehörte und in Neckermann.de umbenannt wurde, steckt seit einigen Jahren in der Krise.

    Inflation lässt leicht nach - Ökonomen erwarten bald Anstieg

    Wiesbaden (dpa) - Leichte Entspannung an der Preisfront in Deutschland: Die Jahresinflation sank von August auf September von 2,1 auf 2,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Binnen Monatsfrist blieben die Verbraucherpreise unverändert. 2,0 Prozent ist exakt die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) für ein stabiles Preisniveau im Euroraum. Ökonomen stimmen bereits auf bald wieder steigende Raten ein.

    EADS-Chef gibt Jobgarantie im Fall von Rüstungsfusion

    Berlin (dpa) - Der Chef des Luftfahrtkonzerns EADS, Tom Enders, hat die Bundesregierung beschworen, der Fusion mit dem britischen Rüstungskonzern BAE zuzustimmen. Im Wirtschaftsausschuss des Bundestages bezeichnete Enders den Zusammenschluss am Mittwoch als einmalige Chance, einen Weltmarktführer zu schaffen. Er versprach, in diesem Fall alle 50 000 Arbeitsplätze und 29 Standorte in Deutschland zu erhalten: «Was in Deutschland ist, bleibt in Deutschland.» Während die Tochter Airbus in Norddeutschland mit Werken dominiert, ist im Süden schwerpunktmäßig der Rüstungsbereich angesiedelt. Der Auftritt löste ein geteiltes Echo aus.

    Ökonom Fuest erwartet jahrelangen Stillstand in Euro-Krisenstaaten

    München (dpa) - Der künftige Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, rechnet mit einer jahrelangen wirtschaftlichen Stagnation in den Euro-Krisenstaaten. Beim Versuch, die Staatsfinanzen zu sanieren, werde es «quälend langsame» Fortschritte geben, schreibt der Regierungsberater und Finanzexperte in einem Gutachten über die Euro-Schuldenkrise, das die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Der Grund: Um die Wettbewerbsfähigkeit in den Krisenstaaten Griechenland, Spanien, Portugal und Italien wiederzugewinnen, müssten Preise und Löhne gesenkt werden. Dies führe zu sinkenden Steuereinnahmen und erschwere damit die Sanierung der Staatsfinanzen.

    Schwache Nachfrage in Europa bringt Autobauer in Bredouille

    Bochum/Köln (dpa) - Produktionsstopp am Opel-Standort in Bochum, neues Sparprogramm bei Ford Europe: Immer mehr Autobauer schlittern angesichts der schwächelnden Nachfrage bei Neufahrzeugen in Europa in die Krise. Vor dem Hintergrund der Produktionseinschränkungen an anderen Opel-Standorten stünden in dieser Woche auch im Bochumer Opel-Werk die Bänder still, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel am Mittwoch. Erst in der kommenden Woche soll wieder gearbeitet werden. Die Nachrichten kommen kurz dem Start des Pariser Autosalons. Die Beschäftigten müssten den Stillstand mit Freizeit ausgleichen, es handele sich nicht um Kurzarbeit.

    Immer mehr Firmen zögern mit Neueinstellungen

    Nürnberg (dpa) - Unter dem Eindruck der unsicheren Konjunkturaussichten legen immer mehr deutsche Firmen ihre geplanten Neueinstellungen erst einmal auf Eis. Die Zahl der offenen Stellen sei daher nach Abschwächungstendenzen in den Vormonaten im September weiter gesunken, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch bei der Veröffentlichung ihres Stellenindexes BA-X. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen will die Bundesagentur an diesem Donnerstag (27. September) in Nürnberg veröffentlichen.

    Kabinett beschließt Tempolimit für den Turbo-Aktienhandel

    Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will den sekundenschnellen Börsen-Computerhandel an die kurze Leine nehmen, um extreme Turbulenzen bei Aktienkursen künftig zu verhindern. Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin einen Gesetzentwurf, der strengere Regeln und schärfere Kontrollen für den sogenannten Hochfrequenzhandel vorsieht. Dadurch werde das Finanzsystem insgesamt krisenfester gemacht, teilte das Finanzministerium mit. Beim Hochfrequenzhandel werden Aktien durch Computerprogramme vollautomatisch in Sekundenbruchteilen gekauft und oftmals auch gleich wieder verkauft. Die Händler wollen so von minimalen Kursdifferenzen profitieren.

    Allianz und VW rücken bei Autoversicherungen enger zusammen

    Frankfurt/Main (dpa) - Europas größter Autobauer Volkswagen und der Versicherungsriese Allianz wollen einen Großteil ihres gemeinsamen Geschäfts mit Autoversicherungen bündeln. Dazu gründen die VW-Finanztochter und der Versicherungskonzern aus München zum 1. Januar 2013 eine neue Aktiengesellschaft mit Sitz in Braunschweig. Das teilten beide Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Ab April 2013 will die «Volkswagen Autoversicherung AG» dann eigene Policen anbieten. An dem Gemeinschaftsunternehmen soll VW 51, die Allianz 49 Prozent halten. Die Aufsichtsbehörden müssen die Pläne noch absegnen.

    IBM-Führungswechsel: Virginia Rometty übernimmt die ganze Macht

    Armonk (dpa) - Der personelle Wechsel an der Spitze des IT-Konzerns IBM ist komplett: Knapp ein Jahr nach seinem Rückzug vom Chefposten gibt Sam Palmisano nun auch das Amt des Vorsitzenden im Verwaltungsrat auf, dem höchsten Kontrollgremium in US-Firmen. Seine Nachfolgerin wird die bereits im Chefsessel sitzende Virginia Rometty. Sie ist damit die unumstrittene neue Herrscherin über «Big Blue». Palmisano scheide zum 1. Oktober aus dem Verwaltungsrat aus, teilte IBM am späten Dienstag am Firmensitz in Armonk im US-Bundesstaat New York mit. Er bleibe IBM allerdings noch als Berater erhalten bevor er am 1. Dezember ganz in den Ruhestand gehe. Den Chefposten hatte er bereits zum Jahreswechsel abgegeben.

    Deutsche Aktien sehr schwach - Händler: Risikoneigung nimmt ab

    Frankfurt/Main (dpa) - Zweifel an den jüngsten Notenbank-Maßnahmen zur Konjunkturstützung sowie Befürchtungen rund um die Euro-Schuldenkrise haben dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch große Verluste eingebrockt. Der Dax verlor am Nachmittag 1,91 Prozent auf 7282,95 Punkte und lag damit auf dem tiefsten Stand seit zwei Wochen. Der MDax sank um 1,70 Prozent auf 10 975,93 Punkte und der TecDax gab um 1,35 Prozent auf 804,99 Punkte nach. Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital in London konstatierte eine abnehmende Risikoneigung der Anleger an den Börsen rund um den Globus. Der Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2845 (Dienstag: 1,2932) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7785 (0,7733) Euro.

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