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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Solarkonzern Q-Cells geht in die Insolvenz

    Bitterfeld-Wolfen (dpa) - Mit dem Solarkonzern Q-Cells hat die Pleitewelle in der deutschen Solarbranche nun auch den einstigen Börsenstar aus Ostdeutschland erwischt. Das Unternehmen werde an diesem Dienstag einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen, teilte Q-Cells am Montag mit. Damit drohen 2200 Stellen bei dem früheren Vorzeigeunternehmen der deutschen Solarbranche wegzufallen. Nach Solarhybrid, Solar Millennium und Solon ist dies die vierte größere Pleite in der deutschen Solarbranche. Die Unternehmen leiden unter Förderkürzungen sowie einem starken Preisverfall, der auch auf Konkurrenz aus China zurückgeht. Das Management will mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter aber an einem Fortbestand des Unternehmens arbeiten.

    Benzinpreis-Schock: Regierungszwist über höhere Pendlerpauschale

    Berlin (dpa) - Trotz der anhaltend hohen Benzinpreise und Forderungen aus FDP und Union lehnt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Erhöhung der Pendlerpauschale ab. «Die Bundesregierung kann den Ärger vieler Autofahrer verstehen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die Pauschale habe aber nichts direkt mit den Benzinpreisen zu tun, sondern werde unabhängig vom Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit gezahlt, betonte Seibert. Derzeit werden 30 Cent je Entfernungskilometer gezahlt. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, Minister und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) halte hingegen an seiner Forderung nach einer höheren Pendlerpauschale fest.

    Fast 25 Millionen Arbeitslose in Europa

    Luxemburg (dpa) - Es sind düstere Rekordzahlen: 24,55 Millionen Menschen waren im Februar in der EU ohne Job. Die Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent ist die höchste seit 1997. Das geht aus Zahlen hervor, die die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Montag veröffentlichte. Deutschland widersetzt sich dem Abwärtstrend und gehört weiter zu den Ländern mit den niedrigsten Arbeitslosenzahlen. Besonders heftig trifft es dagegen die Schuldenkrisenstaaten vor allem im Süden Europas. Bis auf Italien sind sie alle an der Spitze der Statistik vertreten: Spanien führt die Riege als trauriger Rekordhalter unter den Euro-Sorgenländern mit einer Arbeitslosenquote von 23,6 Prozent an, Griechenland folgt mit 21 Prozent (nach Daten vom Dezember). In Portugal liegt die Arbeitslosigkeit bei 15 Prozent, in Irland bei 14,7 Prozent. Italien findet sich mit 9,3 Prozent indes sogar unter dem EU-Schnitt.

    Deutsche Börsen von Unsicherheit um Spanien gebremst

    Frankfurt/Main (dpa) - Sorgen um Spanien haben den Dax am Montag nach anfänglich kräftigen Gewinnen gedrückt. Deswegen stand der Dax am Nachmittag nur noch mit 0,13 Prozent im Plus bei 6956 Punkten. Ende letzter Woche hatte der Leitindex das beste Auftaktquartal seit 1998 mit einem Zuwachs von insgesamt knapp 18 Prozent beendet. Der MDax stand am Nachmittag 0,60 Prozent höher bei 10767 Punkten, und der TecDax rückte um 0,36 Prozent vor auf 793 Punkte vor. Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,55 (Freitag: 1,50) Prozent. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3319 (1,3356) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7508 (0,7487) Euro.

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