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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

Lokführer schweigen: Kunden bleiben über Warnstreiks im Ungewissen =

Frankfurt/Main (dpa) – Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) lässt die Bahnkunden vorerst im Ungewissen über mögliche Streikaktionen in der kommenden Woche. Derzeit könne er keine Aussagen über mögliche Ziele und Aktionen machen, sagte am Freitag ein Sprecher der GDL in Frankfurt. Nicht einmal den Wochentag der ersten Aktionen wollte er mitteilen. Die Gewerkschaft hatte nach den gescheiterten Tarifverhandlungen mit Deutscher Bahn AG und mehreren Privatbahnen für den Beginn der kommenden Woche Warnstreiks der Lokführer angekündigt. Als ein mögliches Ziel war dabei die von einer DB-Tochter betriebene Berliner S-Bahn genannt worden. GDL-Chef Claus Weselsky hatte versprochen, die Reisenden rechtzeitig zu informieren.

Vor G20-Treffen: Schäuble gegen Export-Vorgaben =

Berlin/Paris (dpa) – Deutschland will beim Abbau der globalen Ungleichgewichte unter den Wirtschaftsmächten keine Vorgaben für seine Exportstärke hinnehmen. Das machte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor Beratungen der wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) am Freitag in Paris deutlich: «Man muss dort in der Tat darauf achten, dass man Ungleiches nicht gleich behandelt.» Man könne einen deutschen Exportüberschuss nicht einfach vergleichen mit dem Exportüberschuss eines Landes, das durch die Manipulation seiner Währung sich Vorteile auf den Weltmärkten verschafft», sagte Schäuble im Deutschlandfunk – auch mit Blick auf Exportweltmeister China.

Deutsche Börse: Xetra-Mitarbeiter in Frankfurt werden gebraucht =

Frankfurt/New York (dpa) – Die Deutsche Börse hat Spekulationen zurückgewiesen, die Fusion mit der New Yorker NYSE Euronext werde massiv Jobs in Deutschland gefährden. Äußerungen, wonach die Fusion «Tausende von Arbeitsplätzen in Frankfurt kosten könnte, sind rein spekulativ und völlig überzogen», sagte ein Sprecher der Deutschen Börse AG am Freitag der dpa in Frankfurt. Das Dax-Unternehmen hat bisher keinerlei Angaben zu möglichen Folgen des Zusammenschlusses für die Arbeitsplätze gemacht.

Inflation: China bremst Kreditvergabe stärker =

Peking (dpa) – Zum zweiten Mal seit Jahresanfang hat China am Freitag die Kapitalanforderungen für Banken erhöht. Wegen des verstärkten Inflationsdrucks müssen die Mindestreserven um einen weiteren halben Prozentpunkt erhöht werden. Es ist bereits die achte Erhöhung seit Anfang vergangenen Jahres. Für große Banken steigt der Mindestreservesatz damit auf 19,5 Prozent, für kleinere auf 16 Prozent, wie die Zentralbank in Peking berichtete. Die Notenbank reagiert damit auf die anhaltend hohe Inflationsrate, die im Januar auf 4,9 Prozent stieg.

Dax nur leicht im Plus =

Frankfurt/Main (dpa) – Der Dax hat am Freitag an seinen jüngsten Aufwärtstrend angeknüpft. Vor allem die weiteren Kursgewinne bei einigen Finanzwerten verhalfen dem Leitindex zu einem kleinen Plus von 0,11 Prozent auf 7413 Punkte. Anhaltende Sorgen um die Entwicklung im Nahen Osten aber drückten deutlich auf die Stimmung. Der MDax mittelgroßer Werte bewegte sich um 0,46 Prozent auf 10 470 Punkte nach unten, der TecDax verlor 0,66 Prozent auf 909 Punkte. Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,85 (Donnerstag: 2,90) Prozent. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3627 (Donnerstag: 1,3560) Dollar fest. Der ollar kostete damit 0,7338 (0,7375) Euro.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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