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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Verbraucherpreise in Deutschland sinken erstmals seit 2009


    Wiesbaden (dpa) - Verbraucher in Deutschland können so günstig tanken und heizen wie lange nicht. Wegen der abstürzenden Energiekosten sind auch die Verbraucherpreise insgesamt im Januar gesunken - erstmals seit der schweren Wirtschaftskrise 2009: Die jährliche Inflationsrate betrug minus 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Schätzung in Wiesbaden berichtete. Volkswirte hatten einen Preisrückgang von nur 0,1 Prozent erwartet.
    Zuletzt war die jährliche Teuerungsrate im September 2009 mit minus 0,2 Prozent negativ gewesen, schneller als im Januar waren die Preise letztmals im Juli 2009 mit minus 0,5 Prozent gesunken. Allerdings war die deutsche Wirtschaft seinerzeit eingebrochen, während sie aktuell recht gut dasteht.

    Gute Konjunktur drückt Januar-Arbeitslosigkeit auf Rekordtief

    Nürnberg (dpa) - Die gute Konjunktur hat die Januar-Arbeitslosigkeit auf ein Rekordtief gedrückt. Zum Jahresanfang waren 3,032 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg berichtete. Das sind zwar 268 000 mehr als im Dezember, aber rund 104 000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,6 Punkte auf 7,0 Prozent. Eine niedrigere Januar-Arbeitslosigkeit war zuletzt nach der Wiedervereinigung im Jahr 1991 registriert worden.
    In der Regel steigt die Winterarbeitslosigkeit im Januar um 300 000 bis 330 000.

    Weniger neue Lasten: Deutsche Bank überrascht mit Gewinn

    Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank lässt nach einem überraschend erfolgreichen Jahr ihren weiteren Kurs offen. «Viele Ergebnisse des vergangenen Jahres und des vierten Quartals sind ermutigend», erklärte die Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen am Donnerstag in Frankfurt. Die Bank sei 2014 stärker, sicherer und ausgewogener geworden. «Dennoch arbeiten wir hart an unserer Kostenbasis, und daran, unsere Kapitalstärke aufrechtzuerhalten und die Rendite für unsere Aktionäre zu steigern.» Über die künftige Strategie will der Vorstand erst im zweiten Quartal informieren.

    Metallindustrie: Erste Warnstreikwelle mit rund 70 000 Teilnehmern

    Frankfurt/Main (dpa) - Unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht hat die IG Metall mit massiven Warnstreiks ihre Kampfbereitschaft im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie demonstriert. Rund 70 000 Beschäftigte in bundesweit nahezu 300 Betrieben haben am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben kurzzeitig die Arbeit niedergelegt, um für die Forderungen nach 5,5 Prozent mehr Geld und neue Teilzeitmodelle zu demonstrieren. Für den Freitag waren weitere Aktionen angekündigt.

    Warnstreiks behindern bundesweit Flugverkehr - rauer Ton der Parteien

    Düsseldorf/Köln (dpa) - Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn haben am Donnerstag bundesweit den Flugverkehr behindert. In Düsseldorf wurden rund 200 von 530 Flügen gestrichen. Es bildeten sich teils lange Warteschlangen. In Köln/Bonn fiel knapp ein Drittel der Flüge aus. Die Streichungen wirkten sich auf praktisch den gesamten innerdeutschen Flugverkehr aus. Die Gewerkschaft Verdi will höhere Stundenlöhne erreichen. Vom Bundesverband für Sicherheitswirtschaft BDSW kam scharfe Kritik. Die nächste Verhandlungsrunde für NRW findet am 5. Februar in Ratingen statt.

    Airbus baut A400M-Programm um - Manager tritt ab

    München/Toulouse (dpa) - Airbus zieht angesichts der Pannenserie beim Militär-Transportflugzeug A400M die Reißleine. Der Chef des Militärflugzeuggeschäfts wird ausgewechselt und das Projekt gestrafft. Airbus-Konzernchef Tom Enders hatte Fehler eingeräumt und Konsequenzen angekündigt. Das A400M-Debakel bereitet Airbus schon seit Jahren Probleme. Die Bundeswehr hatte erst im Dezember nach jahrelanger Verzögerung ihren ersten Militärtransporter des Typs erhalten, für den das Bundesverteidigungsministerium 161 Mängel auflistet.

    Gute Geschäftsergebnisse halten Dax auf Rekordniveau

    Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag auf seinem Rekordniveau gehalten. Gute Unternehmenszahlen vor allem von der Deutschen Bank und Infineon hielten Anleger auch nach den jüngsten massiven Kursanstiegen davon ab, im großen Umfang Kasse zu machen. Der Dax stand am Nachmittag mit 0,04 Prozent im Minus bei 10 706,36 Punkten. Der Leitindex blieb damit nahe seines Allzeithochs vom Dienstag bei 10 810 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es zuletzt um 0,39 Prozent runter auf 18 647,78 Punkte. Der TecDax verlor 0,52 Prozent auf 1491,32 Punkte. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,29 (Vortag: 0,32) Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1315 (1,1344) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8838 (0,8815) Euro.

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