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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    «Wirtschaftsweise» geben Schwarz-Rot Mitschuld an Flaute – SPD empört

    Berlin (dpa) – Die «Wirtschaftsweisen» geben der schwarz-roten Koalition eine gehörige Mitschuld an der Konjunkturschwäche in Deutschland. Die Regierung verpulvere viel Geld für das teure Rentenpaket, verunsichere die Wirtschaft mit dem Mindestlohn und werde nun von der Realität eingeholt. Denn für 2015 erwarten die Top-Regierungsberater in ihrem am Mittwoch in Berlin vorgestellten neuen Jahresgutachten nur noch ein Wachstum von einem Prozent. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wies die Kritik zurück. Die SPD warf den Professoren vor, mit platten Botschaften Stimmung machen zu wollen. Die Sozialdemokraten spielen nun mit dem Gedanken, ob man die «Wirtschaftsweisen» nicht abschaffen sollte.

    Bahn-Streik: Lokführer nehmen Einladung zu Gesprächen an

    Frankfurt/Main (dpa) – Neue Hoffnung für streikgeplagte Bahnkunden: Die Lokführergewerkschaft GDL hat das neuerliche Gesprächsangebot der Deutschen Bahn angenommen. Das teilte sie am Mittwoch auf ihrer Homepage mit. Die Bahn hatte nach dem Ende des Lokführerstreiks in der vergangenen Woche die beiden Gewerkschaften GDL und EVG für den 21. November zu zeitgleichen Tarifverhandlungen in Frankfurt eingeladen. Zuvor soll es laut GDL noch am 18. November ein Spitzengespräch in Berlin geben. Die EVG hatte allerdings erklärt, dass sie nur über einheitliche Tarifverträge verhandeln wolle.

    Schutz für Kleinanleger: Strengere Regeln auf Grauem Kapitalmarkt

    Berlin (dpa) – Mehr Informationen für Anleger, Werbeverbote und Warnhinweise für Geldanlagen sowie eine stärkere Aufsicht – auf dem «Grauen Kapitalmarkt» herrschen künftig schärfere Regeln. Die Bundesregierung brachte am Mittwoch das Kleinanlegerschutzgesetz auf den Weg, mit dem Verbraucher besser vor hochriskanten und unseriösen Finanzprodukten geschützt werden sollen.

    Banken wegen manipulierter Devisenkurse mit Milliardenstrafen belegt

    London/New York (dpa) – Fünf internationale Großbanken sind wegen der Manipulation von Devisenkursen zu hohen Strafzahlungen verdonnert worden. Gut eineinhalb Jahre nach Beginn der Ermittlungen verhängten Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und der Schweiz am Mittwoch in einer gemeinsamen Aktion Strafen von insgesamt knapp 3,4 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro). Betroffen sind Citigroup, HSBC, JPMorgan, die Royal Bank of Scotland (RBS) und die UBS. Die britische Notenbank entließ nach eigenen Angaben vom Mittwoch bereits am Dienstag ihren Chef-Währungshändler. Dieser soll spätestens vor zwei Jahren Verdacht geschöpft haben, diesem aber nicht konsequent nachgegangen sei.

    Eon rutscht wieder in die roten Zahlen

    Düsseldorf (dpa) – Deutschlands größter Energiekonzern Eon kämpft weiter mit sinkenden Einnahmen wegen der niedrigen Stromgroßhandelspreise, Währungslasten und der schwachen Konjunktur in Südeuropa. Im üblicherweise schwachen dritten Quartal rutschte der Konzern sogar wieder tief in die roten Zahlen, wie er am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Für das Quartal verbuchte Eon einen Konzernverlust von 774 Millionen Euro. Der hohe Verlust fraß auch die Gewinne aus dem ersten Halbjahr auf. Für die ersten drei Quartale zusammen fiel der Überschuss rapide von gut 2,9 Milliarden 2013 auf nur noch 255 Millionen Euro 2014.

    BGH: Ebay-Verkäufer kann laufende Auktion nicht einfach so abbrechen

    Karlsruhe (dpa) – Wer eine laufende Internetauktion vorzeitig abbricht, muss unter Umständen Schadenersatz zahlen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Die BGH-Richter gaben im Streit um ein zurückgezogenes Auto-Angebot auf der Online-Auktionsplattform Ebay am Mittwoch dem Bieter recht. Wegen der unrechtmäßig abgebrochenen Versteigerung hat der Bieter danach Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verkäufer. Wie hoch dieser ausfällt, muss nach Angeben des Käufer-Anwalts aber erst noch ermittelt werden. In den Vorinstanzen war der Wert des Fahrzeugs auf 5250 Euro beziffert worden.

    BDI-Präsident Grillo: TTIP ist ein kostenloses Konjunkturprogramm

    Frankfurt/M. (dpa) – Die deutsche Industrie setzt auf den freien Handel mit der Wirtschaftsmacht USA. Das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP («Transatlantic Trade and Investment Partnership») sei ein wichtiger Bestandteil der Struktur- und Wachstumspolitik für die gesamte Europäische Union, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Mittwoch bei der Transatlantischen Wirtschaftskonferenz in Frankfurt: «TTIP ist ein kostenloses Konjunkturprogramm.» Eine kritische Debatte sei bei dem bedeutenden Thema zwar wichtig, räumte Grillo ein: «Aber ein großer Teil der Bedenken beruht auf falschen Informationen und auch bewusst geschürten Ängsten.»

    Bilfinger blickt wegen Krise verstärkt ins Ausland

    Mannheim (dpa) – Wegen der Dauerflaute im europäischen Kraftwerksgeschäft ist der angeschlagene Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger tief in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 180 Millionen Euro nach einem Gewinn von 48 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Mittwoch in Mannheim mitteilte. Bereits vergangene Woche hatte das Unternehmen Eckdaten vorgelegt und erklärt, eine erheblich verschlechterte Nachfrage sorge für millionenschwere Abschreibungen auf das Kraftwerksgeschäft.

    Dax geht in die Knie

    Frankfurt/Main (dpa) – Der November schickt die Anleger durch ein Wechselbad: Bis zum Mittwochnachmittag rutschte der Dax um 1,51 Prozent auf 9227,85 Punkte ab. Damit liegt er nach zwischenzeitlichen Gewinnen auf Monatssicht wieder klar im Minus. Seit Ende Oktober hat er gut 1 Prozent eingebüßt. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 0,67 (Vortag: 0,70) Prozent. Der Kurs des Euro ist gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2467 (Dienstag: 1,2424) Dollar fest. Der Dollar kostete damit (0,8021) Euro.

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