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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    HDE: Deutsche wollen Weihnachten so viel ausgeben wie nie

    Berlin (dpa) – Die Deutschen wollen für Weihnachtsgeschenke so tief in die Tasche greifen wie noch nie – das sagt zumindest der Einzelhandel voraus. Die geplanten Ausgaben liegen durchschnittlich bei 447 Euro, ergab eine Umfrage unter rund 38 000 Käufern für den Handelsverband Deutschland (HDE). «Das ist ein Allzeitrekord», sagte Oliver Gansser von der Münchner Hochschule für Oekonomie & Management, die die Umfrage organisierte, am Dienstag in Berlin. 2013 hatten die geplanten Ausgaben nach den Berechnungen der Hochschule bei rund 397 Euro gelegen, 2012 bei 362 Euro. Prognosen von Wirtschaftsberatern gingen bisher eher von einer wachsenden Kaufunlust zum diesjährigen Fest aus.

    «SZ»: Wirtschaftsweise rechnen für 2015 nur mit 1 Prozent Wachstum

    Berlin (dpa) – Die Konjunkturflaute in Deutschland könnte nach Einschätzung der fünf Wirtschaftsweisen heftiger ausfallen als bisher befürchtet. Die Top-Berater der Bundesregierung erwarten im nächsten Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. Das berichtete die «Süddeutsche Zeitung» (SZ/Mittwoch) unter Berufung auf das neue Jahresgutachten, das die Professoren an diesem Mittwoch in Berlin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben. Damit sind die Ökonomen noch pessimistischer als die Regierung, die ihre Vorhersagen zwar auch deutlich reduziert hat, für 2015 immerhin aber noch ein Plus von 1,3 Prozent erwartet. Für das laufende Jahr wollen die Wirtschaftsweisen nun ihre Prognose von 1,9 Prozent auf 1,2 Prozent senken.

    IG Metall für neue Bildungsteilzeit und 5,5 Prozent mehr Geld

    Frankfurt/Main (dpa) – 5,5 Prozent mehr Geld sowie bezahlte Teilzeit für Ältere und Fortbildungswillige – mit diesem Forderungspaket zieht die IG Metall voraussichtlich in die anstehenden Tarifverhandlungen für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie. Die am Dienstag in Frankfurt vorgestellte Empfehlung des Gewerkschaftsvorstands liegt in der Mitte der von den regionalen Tarifkommissionen genannten Spanne. Im vergangenen Jahr hatte die Gewerkschaft ebenfalls 5,5 Prozent für zwölf Monate verlangt. Endgültig festgelegt wird die bundesweite Forderung der IG Metall nach erneuten Beratungen in den Gewerkschaftsbezirken und im Vorstand am 27. November.

    Anlegerschutzgesetz bringt strengere Regeln für «Grauen Kapitalmarkt»

    Berlin (dpa) – Kleinanleger sollen künftig besser vor hochriskanten und unseriösen Finanzprodukten geschützt werden. Die schwarz-rote Bundesregierung will deshalb an diesem Mittwoch das bereits seit langem angekündigte Kleinanlegerschutzgesetz für schärfere Regeln auf dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt verabschieden. Dieser war trotz der Finanzkrise bisher weitgehend unbeaufsichtigt und zog daher auch das eine oder andere «schwarze Schaf» an. Geplant ist nach Angaben vom Dienstag nun, die Prospektpflicht für alle Vermögensanlagen einzuführen – mit gewissen Ausnahmen. Vorgesehen sind zudem Werbe- und Vertriebsbeschränkungen für Finanzprodukte sowie Warnhinweise. Die Finanzaufsicht Bafin erhält mehr Befugnisse.

    Autozulieferer Hella startet mit Kursplus an die Börse

    Frankfurt/Main (dpa) – Der westfälische Autozulieferer Hella ist mit einem Kursplus an der Frankfurter Börse gestartet. Der erste Kurs wurde am Dienstagmorgen bei 27,50 Euro festgestellt. Ausgewählte Investoren hatten in den vergangenen Wochen bei Privatplatzierungen rund 11,1 Millionen Aktien für 25 Euro pro Stück und in einem zweiten Schritt 5,75 Millionen Papiere für 26,50 Euro pro Aktie gekauft. Das Unternehmen mit Sitz in Lippstadt ist auf Lichtsysteme und Elektronik für Autos spezialisiert und strebt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Mit Hilfe der Einnahmen aus dem Börsengang will der Automobilzulieferer vor allem international wachsen.

    Bahn will schnell wieder mit Lokführer-Gewerkschaft verhandeln

    Berlin (dpa) – Die Deutsche Bahn will sich möglichst schnell wieder mit der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) an einen Verhandlungstisch setzen. Das sagte Bahnchef Rüdiger Grube am Dienstag in Berlin. Ein Termin stehe aber noch nicht fest. «Wer sich in der Lage sieht, hundert Stunden zu streiken, der muss auch zeigen, dass er in der Lage ist, hundert Stunden zu verhandeln», sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mit Blick auf den Ausstand der Lokführer vergangene Woche. Den Vorschlag seiner Partei, eine Schlichtung gesetzlich vorzuschreiben, wenn es um zwingende Teile der Infrastruktur geht, könne er gut nachvollziehen. Dobrindt und Grube stellten am Dienstag ein Investitionsprogramm für das Schienennetz vor, das einen Umfang von 28 Milliarden Euro haben soll.

    Dax-Aufsichtsräte bekommen knapp vier Prozent mehr Geld

    Frankfurt/Main (dpa) – Die Chefaufseher der deutschen Großkonzerne dürfen sich einer Studie zufolge in diesem Jahr über eine knapp vier Prozent höhere Vergütung freuen. Nach einer am Dienstag in Frankfurt veröffentlichten Hochrechnung der Unternehmensberatung Towers Watson bekommen die Aufsichtsratsvorsitzenden der 30 Dax-Unternehmen 2014 im Durchschnitt 365 500 Euro nach 352 400 Euro im Vorjahr. Doch längst nicht alle 30 Chefs der Kontrollgremien bekommen für ihre Tätigkeit mehr Geld überwiesen: Nach den Angaben erhalten vier Aufsichtsratschefs so viel wie im Vorjahr, für sieben sinkt die Gesamtvergütung sogar um durchschnittlich sechs Prozent.

    Wall Street hilft Dax auf die Sprünge: Kurz über 9400 Punkte

    Frankfurt/Main (dpa) – Die anhaltende Rekordjagd an der Wall Street hat auch den deutschen Aktienmarkt am Dienstag beflügelt. Die Hürde von 9400 Punkten erwies sich im Dax aber einmal mehr als zu hoch. Der Frankfurter Leitindex lugte kurz darüber, lag am Nachmittag aber nur noch mit 0,24 Prozent im Plus bei 9374,66 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verbesserte sich um 0,13 Prozent auf 16 347,38 Punkte und der TecDax der Technologiewerte zog um 0,63 Prozent an auf 1283,63 Punkte. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2424 (Montag: 1,2486) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8049 (0,8009) Euro.

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