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    dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

    Zahl der Firmenpleiten auf niedrigstem Stand seit 14 Jahren

    Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Unternehmen trotzen der Krise in Europa: Die Zahl der Firmenpleiten ist 2013 unerwartet auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren gesunken. Nach Schätzungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gab es insgesamt 26 300 Unternehmenszusammenbrüche (Vorjahr: 28 720). Für das kommende Jahr sind die Experten trotz der erwarteten Konjunkturerholung aber vorsichtig. Sie rechnen mit einer ähnlichen Zahl von Firmenpleiten wie 2013, es dürften 26 000 bis 27 000 Fälle werden.

    Arbeitsmarkt nach schwachem Herbstaufschwung vor schwerem Winter

    Nürnberg (dpa) - Nach dem schwächsten Herbstaufschwung seit elf Jahren steht der deutsche Arbeitsmarkt vor einem schweren Winter. Die Zahl der Arbeitslosen werde wahrscheinlich bis Februar auf 3,1 bis 3,2 Millionen steigen, prognostizierte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, am Donnerstag in Nürnberg. Ein harter Winter könnte die Zahl der Erwerbslosen noch stärker wachsen lassen. Die psychologisch wichtige Drei-Millionen-Marke werde bei der Arbeitslosigkeit eventuell schon im Dezember, wahrscheinlich aber im Januar 2014 überschritten.

    Bauhaus übernimmt 24 Max-Bahr-Märkte

    Hamburg/Mannheim (dpa) - Die Mannheimer Baumarktkette Bauhaus übernimmt mehr als 20 Standorte des insolventen Konkurrenten Max Bahr. Damit seien rund 1300 der noch verbliebenen 3600 Arbeitsplätze bei Max Bahr abgesichert, teilte Bauhaus am Donnerstag in Mannheim mit. «Allen Mitarbeitern der von Insolvenz betroffenen zukünftigen Bauhaus-Standorte wird vorbehaltlos die Beschäftigung zu mindestens den gleichen Bedingungen angeboten», heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Bauhaus übernimmt die Märkte von der ebenfalls insolventen Vermieterin Moor Park.

    Inflation im November wieder leicht gestiegen

    Wiesbaden (dpa) - Deutschlands Verbraucher mussten auch im November nur geringfügige Preiserhöhungen verkraften. Die Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Oktober hatte es mit 1,2 Prozent ein Jahrestief der Inflation in Europas wichtigster Volkswirtschaft gegeben. Die Europäische Zentralbank strebt eine Teuerung von knapp unter 2 Prozent an, bei der sie die Preisstabilität gewahrt sieht.

    Smartphones und Tablets sollen Elektronikumsatz zu Weihnachten retten

    Frankfurt/Main (dpa) - Auch in diesem Jahr sollen mobile Endgeräte für das Internet die Weihnachtsumsätze der Unterhaltungselektronik in Deutschland retten. Der Hersteller-Verband gfu erwartet für das Schlussquartal einen deutlich gesteigerten Absatz von rund 2,5 Millionen Tablet-Computern und 7 Millionen Smartphones, wie Verbandschef Hans-Joachim Kamp der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt sagte. Der Gesamtumsatz der Branche werde voraussichtlich um etwa vier Prozent auf rund neun Milliarden Euro steigen.

    Chinesen und Russen besonders reisefreudig

    Berlin (dpa) - Chinesen und Russen treiben die weltweite Reiseindustrie an. Im laufenden Jahr werden sie deutlich häufiger ins Ausland reisen als noch ein Jahr zuvor. Der World Travel Trends Report verzeichnete für die beiden Länder Zuwachsraten von 26 beziehungsweise zwölf Prozent. «China ist der entscheidende Wachstumstreiber», sagte Martin Buck von der Reisemesse ITB Berlin am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Wachstumsraten in Europa liegen deutlich darunter: Deutschland kommt auf zwei Prozent, Großbritannien auf drei Prozent.

    Standardaktien unbeirrt auf Rekordjagd trotz US-Feiertag

    Frankfurt/Main (dpa) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben ihre Rekordjagd am Donnerstag fortgesetzt. Der Dax setzte bei 9399 Punkten eine neue Höchstmarke, im MDax mittelgroßer Werte wurde die Latte auf 16 312 Punkte hochgesetzt. Am Nachmittag verteidigte der deutsche Leitindex Dax noch ein Plus von 0,20 Prozent auf 9385 Punkte. Am deutschen Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,40 (Vortag: 1,38) Prozent. Der Bund-Future trat mit minus 0,01 Prozent auf 141,59 Punkte zuletzt eher auf der Stelle. Der Eurokurs gab etwas nach: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3592 (1,3596) Dollar fest.

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