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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

Bund: 4,4 Milliarden Kreditkosten für Bankenrettung

Berlin (dpa) – Die Rettung deutscher Banken über weitere Kredite dürfte beim Bund bis zum Jahr 2013 mit zusätzlichen Kapitalkosten von 4,4 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Dies geht nach Angaben des Bundestagpressedienstes vom Freitag aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD hervor. Danach betrugen die Kapitalkosten für die Bankenrettung im vergangen Jahr 760,5 Millionen Euro. Sie steigen in diesem Jahr auf 869,14 Millionen Euro. Ab 2011 werde mit gleichbleibenden jährlichen Kapitalkosten von 927,3 Millionen Euro gerechnet.

Export bringt Autoindustrie aus der Krise

Berlin (dpa) – Die deutsche Automobilindustrie hat sich rasch von der Wirtschaftskrise erholt. Im ersten Halbjahr stieg die Pkw- Inlandsproduktion um 23 Prozent auf 2,85 Millionen Fahrzeuge, fürs gesamte Jahr wird ein Plus von mindestens 10 Prozent erwartet, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag in Berlin mitteilte. Die Pkw-Exporte erhöhten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode sogar um 44 Prozent auf 2,16 Millionen Autos. Schwach entwickelt hat sich der Absatz in Deutschland. Im ersten Halbjahr seien 1,47 Millionen Pkw in Deutschland neu zugelassen worden, das sind 29 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2009.

EU-Agrarkommissar sagt Bauern Unterstützung zu

Berlin (dpa) – Die Bauern in Deutschland und Europa können auf deutliche finanzielle Unterstützung auch in den nächsten Jahren hoffen. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos versprach beim Deutschen Bauerntag, sich für den Erhalt direkter Beihilfen und Mittel für ländliche Entwicklung einzusetzen. «Das ist absolut gerechtfertigt», sagte er am Freitag. Ciolos sieht auch Chancen, die bisherige Höhe der Agrarförderung nach 2013 beibehalten zu können. «Ich bin optimistisch», betonte er. Ansonsten könne die Landwirtschaft in manchen Regionen verschwinden.

US-Arbeitsmarkt macht Obama weiter Sorgen

Washington (dpa) – Licht und Schatten auf dem US-Jobmarkt: Zwar sank die Arbeitslosenrate im Juni überraschend auf 9,5 Prozent. Noch im Vormonat lag sie bei 9,7 Prozent. Allerdings ging erstmals in diesem Jahr auch die Zahl der Beschäftigten zurück. Experten sehen die Entwicklung als Zeichen, dass der Aufschwung in der weltgrößten Volkswirtschaft nach wie vor auf tönernen Füßen steht – für Präsident Barack Obama ein erheblicher Grund zur Sorge. Die schlechte Nachricht: Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, gingen im Juni 125 000 Jobs verloren. Außerdem baute der Staat 225 000 Stellen ab.

Continental schraubt seine Erwartungen nach oben

Hannover (dpa) – Der Autozulieferer Continental erwartet nach einem guten ersten Halbjahr nun für 2010 deutlich bessere Geschäftsergebnisse als bisher. Nach ersten vorläufigen Zahlen habe das Unternehmen seinen Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten um 38 Prozent auf rund 12,5 Milliarden Euro gesteigert, teilte Conti am Freitag in Hannover mit. Für das Gesamtjahr sei es nun realistisch, dass der Umsatz gegenüber den gut 20 Milliarden Euro des Vorjahres um rund 15 Prozent gesteigert werden könne, sagte Conti-Chef Elmar Degenhart. Bisher war das Unternehmen von einem Umsatzwachstum um rund zehn Prozent ausgegangen.

Schuhhersteller Sioux vor Insolvenz gerettet

Walheim (dpa) – Der Schuhhersteller Sioux kann weiterproduzieren. Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Square Four Investments übernahm das Traditionsunternehmen und rettete es damit vor der Insolvenz, wie Sioux-Geschäftsführer Klaus Schinle am Freitag in Walheim (Kreis Ludwigsburg) sagte. Altgläubiger hätten auf ihre Forderungen verzichtet und damit den Weg für die Rettung freigemacht. Mit einem neuen Management und schlankeren Strukturen soll der Schuhersteller jetzt wieder fit gemacht werden. Sioux war 2008 durch die Insolvenz und den Zerfall der Mutter Egana Goldpfeil in Bedrängnis geraten.

General Motors startet mit 10 000 Volt

Detroit (dpa) – General Motors rechnet mit einer großen Nachfrage nach seinem Elektroauto Volt. Der US-Hersteller fährt die Produktion deshalb rasch hoch. Während im ersten vollen Produktionsjahr 2011 noch 10 000 Wagen vom Band rollen sollen, sind für 2012 bereits 30 000 Stück geplant. Das kündigte Volt-Marketingchef Tony DiSalle am Donnerstag an. Der Verkauf des Autos startet Ende des Jahres in ausgesuchten Regionen, darunter New York City und Washington DC. Das Vertriebsnetz soll aber schnell auf die gesamten USA ausgeweitet werden.

Dax zurück in die Gewinnspur

Frankfurt/Main (dpa) – Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag nach den deutlichen Verlusten am Vortag in die Gewinnspur zurückgefunden. Der Dax legte um 0,50 Prozent auf 5887 Punkte zu. Der MDax stieg um 0,84 Prozent auf 7877 Punkte und der TecDax gewann 1,06 Prozent auf 728 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2548 (1,2328) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7969 (0,8112) Euro.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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