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Nieder-Olm

DJK-Coach Lars Wessel: "Uns hat niemand auf der Rechnung"

Starker Teamgeist, druckvolle Defense, mehr Tempo, sichere Abschlüsse: Spieler und Trainer der DJK Nieder-Olm wissen, an welchen Schwächen aus der verkorksten (Fastabstiegs-) Saison sie ansetzen müssen, um eine ähnliche Enttäuschung in der Zweiten Regionalliga diesmal zu vermeiden.

DJK-Center Martin Weis (links) soll am Brett sicher punkten.
DJK-Center Martin Weis (links) soll am Brett sicher punkten.
Foto: Bernd Eßling

Die DJK-Basketballer hatten vom frühen Rückzug des ATSV Saarbrücken profitiert und waren als Vorletzter in der Spielklasse geblieben. Jetzt will Coach Lars Wessel mit seinen Spielern beweisen, dass sie es besser können. Kurz vor Saisonbeginn hat sich auch noch der TV Bad Bergzabern aus der Liga verabschiedet und steht als erster Absteiger fest.

"Für uns geht es darum, drin zu bleiben", sagt Wessel. "Aber es ist nicht unser Anspruch, nur ein Team hinter uns zu lassen." Die erste Gelegenheit, ihre (neuen) Qualitäten zu zeigen, bekommen die DJK-Männer zum Saisonauftakt am Sonntag (Beginn: 17.30 Uhr) in eigener Halle gegen BC Gelnhausen. "Gelnhausen hat sich mit guten Leuten verstärkt", so Wessel. "Wir wollen den selbst ernannten Titelfavoriten ärgern."

Auf Außenseiterrolle einstellen

Auf die Außenseiterrolle dürfen sich die Nieder-Olmer in dieser Saison mehr denn je einstellen. "Uns hat niemand auf der Rechnung", sagt Wessel. Laut Prognosen in sämtlichen Internetforen werde die DJK Tabellenletzter. "Alles spricht gegen uns." Genau da soll die Chance liegen. Personell gab es einige Veränderungen. Aus unterschiedlichen Gründen stehen Kevin Endler, Nico Mannherz (beide Beruf), John Duke (verletzt), Savas Erdem und Daniel Przybyla (beide persönlicher Rückzug) nicht mehr im Kader. Mit Thomas Wagner, Flügel Noe Trenz, Routinier Jörg Leinhaas und Flügel Jonas Heidger verpflichtete der Regionalligist neue Spieler (die MRZ berichtete) aus unteren Ligen.

Einzige Ausnahme ist Thomas Wagner, der nicht nur als Führungsspieler geholt wurde, sondern diese Rolle bereits nach kürzester Zeit auszufüllen scheint. Der 27-jährige Außenspieler dürfte der neue Kopf des Teams sein. Zudem steht Wagner sowohl für mehr Sicherheit im Spielaufbau als auch für mehr Unberechenbarkeit im Angriff. Hier bewiesen unter anderem auch Neuzugang Trenz, auf den die DJK-Männer am Sonntag wegen einer Fußverletzung vom eigenen Vorbereitungsturnier wohl noch verzichten müssen, und Arne Jörgensen während der Vorbereitung ebenfalls klare Stärken.

Scorer am Brett soll kommen

Um das Abstiegsrisiko etwas kleiner zu halten, will der Verein für die Position vier, fünf wohl noch nachlegen. Wie DJK-Abteilungsleiter Sven Labenz gestern gegenüber der MRZ bestätigte, schauen sich die Verantwortlichen noch nach einem "Scorer am Brett" um. Davon unabhängig setzt der Trainer auf eine neu errungene Stärke: das Teamgefühl. Wessel: "Ich habe das im letzten Jahr unterschätzt. Aber die Chemie muss stimmen, wir sind jetzt zusammengewachsen."

Spielerisch wollen die DJK-Männer in der Defense aggressiver auftreten ("Da waren wir zu lasch") und auch mal übers Feld verteidigen. Insgesamt soll das eigene Spiel schneller werden. Wessel betont: "Wir sind jünger und athletischer geworden." Das Centerduo Benedikt Grunenberg und Martin Weis ist für die einfachen Punkte am Brett zuständig. Von außen will die DJK im Angriff unberechenbarer werden. Und ausgeglichener. Das ist auch das Stichwort für die Konkurrenz. Wessel: "Es wird eng zugehen in der Liga, kein Team wird durchgereicht." Auch die DJK nicht. puk


Der Kader:

  • Jonas Benner: Aufbau/Flügel, 18 Jahre;
  • Thomas Wagner: Aufbau/Flügel; 27 Jahre;
  • Arne Jörgensen: Flügel, 24 Jahre;
  • Mario Volarevic: Aufbau, 30 Jahre;
  • Jörg Leinhaas: Aufbau, 33 Jahre;
  • Raymond Wolf: Aufbau/Flügel, 21 Jahre;
  • Noe Trenz: Flügel/Center, 22 Jahre;
  • Kai Figgemeier: Center, 33 Jahre;
  • Jonas Heidger: Flügel/Center, 21 Jahre;
  • Martin Weis: Center, 23 Jahre;
  • Benedikt Grunenberg: Center, 27 Jahre.
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