Archivierter Artikel vom 09.03.2012, 13:10 Uhr

Die Teams der Formel 1: Ferrari

BOLIDE

Lesezeit: 2 Minuten
Fahrer / Startnr: Fernando Alonso (Spanien) / 5
Felipe Massa (Brasilien) / 6
Testfahrer: Giancarlo Fisichella (Italien)
Teamchef: Stefano Domenicali
Technischer Direktor: Pat Fry
Hauptquartier:Maranello (Italien)
Bolide: Ferrari F2012
Motor: Ferrari 056
F 1 Debüt: 1950 Monaco
Größte Erfolge: Konstrukteurs-Weltmeister: 1961, 1964, 1975-1977, 1979, 1982, 1983, 1999-2004, 2007, 2008
Fahrer-Weltmeister: 1952, 1953, 1956, 1958, 1961, 1964, 1975, 1977, 1979, 2000-2004, 2007
Saison 2011: 3. der Konstrukteurs-WM
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Ferrari
Der Rennwagen F2012 vom Team Ferrari.
Foto: Ferrari Press Office – DPA

Bei Ferrari hat man sich zu einem unglaublichen Stilbruch durchgerungen. Schönheit hat sich der Schnelligkeit komplett unterzuordnen. Das Design der neuesten «Roten Göttin» aus Maranello stößt bei Liebhabern der Edelmarke kaum auf Gegenliebe. Ferrari setzt die Regeländerungen mit einer wuchtigen Frontpartie samt breiter Nase und ausgeprägtem Höcker von allen Teams am konsequentesten um.

FINANZEN

Hinter der Scuderia steht eine mächtige Autodynastie. Das 1947 von Enzo Ferrari gegründete Unternehmen gehört heute nahezu vollständig dem Fiat-Konzern. Geld spielt bei der Nobelmarke eine untergeordnete Rolle – auch dank zahlungskräftiger Sponsoren wie der Santander Bank. Mit genauen Zahlen hält sich der traditionsreiche Rennstall zurück.

SAISONZIEL

Schon früh im Jahr richtete Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo per Videobotschaft kämpferische Worte an die Konkurrenz: «Das wird eine rote Saison.» Fernando Alonso soll sie mit seinem dritten WM-Titel krönen. Die Nummer eins im Fahrer-Stall sprach seinem Chef aus dem Herzen: «Wir werden bereit sein beim ersten Rennen. Wir müssen um diesen Titel kämpfen. Wir wollen gewinnen.» Das tut auch Not. 2007 holte Kimi Räikkönen den jüngsten Titel. Seitdem fährt Ferrari hinterher.

PROGNOSE

Die Scuderia startet mit einer enormen Verantwortung in die Schicksals-Saison. Ganz Italien will sich endlich wieder mit einem Weltmeistertitel brüsten. Da in keinem Team ein Landsmann am Steuer sitzt, ist es ganz allein an Ferrari, die Erwartungshaltung in der Heimat nicht zu enttäuschen. Schon ein zweiter Platz wäre kaum noch zu verkraften. Der letzte WM-Triumph ist fünf Jahre her. Doch auch im sechsten Jahr wird die Durststrecke anhalten. Als drittbestes Team der Vorsaison ist der Vorsprung vor allem von Red Bull zu groß. Zudem hat Doppelweltmeister Fernando Alonso in Felipe Massa den mit Abstand schwächsten Co-Piloten der Spitzenteams.

(Stand: März 2012)