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    Die Sportfreunde wollen nächste Woche in Worms Meister werden

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    Volle Kraft voraus durch die Abwehr der Gäste: Sebastian Berger (am Ball) erzielte neun Tore für die SG Bretzenheim beim 32:31-Sieg gegen die SG Saulheim II, der eine Serie von sechs Niederlagen beendete. 
Foto: Michael Bellaire
    Volle Kraft voraus durch die Abwehr der Gäste: Sebastian Berger (am Ball) erzielte neun Tore für die SG Bretzenheim beim 32:31-Sieg gegen die SG Saulheim II, der eine Serie von sechs Niederlagen beendete.
    Foto: Michael Bellaire

    Wenn die Sportfreunde Budenheim in der Handball-Rheinhessenliga der Männer noch einmal verlieren sollten, dann kommt realistisch gesehen einzig die nächste und vorletzte Partie bei der HSG Worms dafür in Frage. Was also machen die Budenheimer im vorausgehenden Spiel gegen den TV Bodenheim II? Jagen den Wormsern eine Angst ein, dass sie kommenden Sonntag wohl mit Lähmungserscheinungen in die Partie gehen. Mit 51:21 (30:12) fegten die Sportfreunde über die Bodenheimer Reserve weg.

    "Wir waren etwas böse mit uns selbst, wegen unserer zweiten Halbzeit zuletzt in Saulheim", erläutert SFB-Trainer Axel Schneider die Überlegungen vor der Partie, die indirekt mit den Wormsern zu tun hatten. "Wir wollten auch als Vorbereitung auf das Worms-Spiel zeigen, dass wir eine Partie durchziehen können."

    Richtige Entscheidungen getroffen

    Nun stimmte nicht nur der Wille zur Umsetzung des Plans, es klappte auch besser als es sich planen lässt. "Alles hat von Anfang an gut funktioniert, wir haben immer die richtige Entscheidung getroffen bei den Pässen", erläuterte Schneider.

    "Wir wollen in Worms Meister werden", lässt Schneider keinen Zweifel daran, dass nächstes Wochenende die Mission Wiederaufstieg abgeschlossen sein soll. Obwohl Meister zu werden vor eigenem Publikum natürlich deutlich netter ist. Kapitän Volker Schuster erwies sich gegen die Bodenheimer als echter Chef auf dem Platz und steuerte 15 Treffer zum höchsten Saisonsieg bei.

    Deutlich knapper schlug sich das zweite Reserveteam der Liga durch. Aber auch die SG Saulheim II kassierte letztlich eine Niederlage. Die SG TSG/DJK Bretzenheim ist um dieses 32:31 (14:15) heilfroh, beendete es doch den Niedergang mit sechs verlorenen Partien in Serie.

    Die Bretzenheimer Jungs wussten, wenn sie nach der Schlusssirene zu erdrücken hatten: TSG/DJK-Torwart Eugen Bauer darf sich den Sieg zum größten Teil zuschreiben. Nach einigen Paraden und drei gehaltenen Siebenmetern rettete er auch wenige Sekunden vor Schluss bei einem Saulheimer Konter gegen Jannik Kuntz. Damit rettete Bauer auch Jimmy Paraskevopoulos das Leben, der den Ball im letzten Bretzenheimer Angriff leichtfertig hergegeben hatte.

    Die Saulheimer lagen in der ersten Halbzeit außer beim 1:1 und 9:9 stets vorne. "Die Abwehr war einfach zu löchrig", sagte der Bretzenheimer Coach Sebastian Hahn. Das war nach dem Wechsel besser, statt der Einzelspieler schob nun der Abwehrverbund die Lücken zu. Die erste Bretzenheimer Führung war das 28:27 durch Raphael Scheumann (50.), dreimal glichen die Saulheimer danach noch aus in diesem engen Finale.

    Die zwei Punkte, die der Sieg einbrachte, "für das Herz sind sie wichtiger als für die Meisterschaft", sagte Hahn angesichts der langen Niederlagenserie. Sebastian Berger (9) und Jan Diekmann (6) sowie Paraskevopoulos (6/1) trafen am häufigsten für die TSG/DJK, Anton Berres (5) gefiel Hahn aber ebenso.

    SGS-Trainer Jürgen Kleinjung kann mit der Saison hochzufrieden sein. Seine Nachwuchsspieler waren von einer A-Jugendpartie aus Mundenheim nach Bretzenheim gekommen und entsprechend nicht bis zur letzten Minute ganz auf der Höhe ihrer Kräfte. "Wir haben in dieser Saison ein paar richtig gute Spiele gemacht", wertet Coach die Entwicklung positiv.

    Es ist kein Biss mehr da beim HCG

    Platz fünf ist sicher, und das war es wohl: Beim HC Gonsenheim trudelt die Saison ein bisschen so lala aus. "Es ist kein Biss mehr da, schon vor dem Spiel war keine Konzentration vorhanden", klagte HCG-Kotrainer Edgar Antosch nach der 37:43 (20:21)-Pleite bei GW Büdesheim, das sich damit innerhalb einer Woche gegen die beiden Mainzer Vereine der Liga das Punktekonto aufgemöbelt hat.

    "Eine Abwehr fand nicht statt, beide Torhüter wurden hängen gelassen", sagte Antosch, der keine Einstellung sah. Die letzte HCG-Führung gab es kurz vor der Pause zu bestaunen (20:19, 28.). Ab der 36. Minute setzten die Büdesheimer sich dann ab, die Gonsenheimer folgten respektvoll. "Kein Aufbäumen, keine spielerische Leistung, alles ging über Einzelaktionen." Antosch wollte sich auch nicht groß an der Einstellung des eigenen Offensivrekords erfreuen.

    Vielleicht finden die Spieler an Ostern die Eier wieder, um auch ohne Perspektive auf eine bessere Platzierung etwas für das Punktekonto zu tun, das in den negativen Saldo zu rutschen droht. Felix Bieker (10/3), Daniel Gießmann und Timo Borsch (je 8) trafen in Büdesheim für ihr Team. Guido Steinacker

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